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Normalerweise ist das so, wenn das Kind nicht um meine Beine rumwuselt, dann muss ich leise sein, weil das Kind gerade schläft. Heute ist das anders. Das Kind ist im Kindergarten und ich habe Ferien. Und wenn ich dann so die Treppe hochschleiche und mir plötzlich einfällt, dass das gar nicht nötig ist, dann habe ich das dringende Bedürfnis, ganz laut zu sein. Also knalle ich nach Herzenlust mit den Türen, stampfe die Treppe hoch und singe mein Schalalalala. Eine halbe Stunde habe ich noch.
Hier wird einfach nur gelebt.
da ich nach Ihrem letzten Beitrag Sorge haben muss, dass mein Geschenk an Sie, den Hasenvater und Bennet nicht mehr rechtzeitig VOR der Entbindung bei Ihnen ankommt, möchte ich Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass dieses Büchlein heute bei uns angekommen ist und und morgen seinen Weg zu Ihnen antreten wird. Wir wissen zwar alle, wo Lola ist, aber wann sie kommt, dass interessiert uns brennend.
Dieses Backbuch macht mich fertig.
(Bei den Dream Bars dürfen ruhig viele Menschen um den Tisch sitzen.)
(Kennen Sie Deutschlandreise? Das Spiel, bei dem man seine Route mit so kleinen Plastikfähnchen absteckt und dann alle Städte der Reihe nach “bereisen” muss. Gibt es das Spiel eigentlich noch?)
Mein Traum ist schon ganz lange, Blogger, die mir sehr am Herzen liegen, auf einer Deutschlandreise, nein, ich müsste dann auch noch erweitern auf Österreich und Schweiz, der Reihe nach zu besuchen. Ich hätte dann in meinem Wohnzimmer eine große Landkarte liegen, würde mir die günstigste Route mit roten Nädelchen abstecken, würde einen genauen Plan machen, wann ich wo sein kann und Ihnen allen dann der Reihe nach Hallo sagen. Wie lange man dafür wohl brauchen würde? Und wie könnte ich meine Familie dazu überreden, mit mir zu kommen? Und wer möchte schon, dass sich eine fünfköpfige Familie einfach so einlädt? Würde man so ein Bloggerhopping überhaupt aushalten oder bekäme man schon bei der vierten Station eine leichte Vagabundenkrise? Aber es gibt so viele da draußen, bei denen ich denke, ach, mal zusammen einen Kaffee oder ein Mädchenbier trinken oder ein Lagerfeuer mit Stockbrot oder ein Almausflug oder ein kleiner Seifenworkshop oder eine Hafenrundfahrt oder Babyanschauen oder ein Bildhauerworkshop oder ein Waldspaziergang. Oder?
Irgendwann mache ich das. Vielleicht bestimmt.
Ich habe da dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, zu Weihnachten. Mit den Worten Lies es, wenn es dir gut geht. Vier Monate habe ich gewartet, bis ich vor zwei Tagen dachte, es geht mir gut. Jetzt, nach den ersten Seite frage ich mich, ob es mir gut genug für dieses Buch geht und ob es einem überhaupt gut genug dafür gehen kann? Ich weiß, dass ich weinen werde.
Sommer.
Ich liebe es, meinen Kaffee zu trinken, wenn alle anderen noch schlafen. Manchmal muss man dafür zwar recht zeitig aufstehen, aber es lohnt sich.
Und so wünsche ich nun allen Menschen meiner Blogroll, die gerade wegen eines kranken Kindes, wegen schlechten Wetters, wegen Kryptata, wegen Schlafmangel und wegen Nunistabermalgutmitschwangersein auf dem Zahnfleisch gehen, einen wunderbarsten Tag. Und allen anderen Menschen sowieso.
Früher, als ich mal schwanger war, da trieb ich mich in einem Forum mit vielen anderen Schwangeren und jungen Müttern rum. Dort berichtete die eine oder andere Mutter, dass ihr Kind MOE hat. Große Ahs und Ohwehs bei den Kommentatorinnen und bevor ich dann irgendwann kapierte, was MOE eigentlich bedeutet, hatte ich immer das Gefühl, es müsse so etwas Schreckliches wie eine Geschlec.htskrankheit oder zumindest eine ganz fiese Pilzinfektion sein. Nun gut, Anton hat MOE und wenn man ein paar Buchstaben übrig hat, dann kann man auch Mittelohrentzündung schreiben.
Hellgrün ist eine ganz wunderbare Farbe.
Bei ihr gesehen:
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Your Brain is 80% Female, 20% Male |
![]() Your brain leans female You think with your heart, not your head Sweet and considerate, you are a giver But you’re tough enough not to let anyone take advantage of you! |
Der Supergau einer fünfköpfigen Familie heißt: F07 - die blinkende Fehlermeldung unserer Waschmaschine, mit der sie uns unmissverständlich mitteilt, dass ihr Motor hinüber ist. Da gibt es nichts dran zu rütteln oder schön zu reden. F07 ist F07. So als Mutter wünsche ich mir durchaus auch manchmal die Möglichkeit einer solch deutlichen Fehlermeldung. F07, da könnt ihr machen was ihr wollt, ich kann nicht mehr.
Obwohl ich Germany’s Next Topmodel nicht gucke - das macht bei uns das Töchterlein und hält die Familie auf dem Laufenden - bin ich mir sehr sicher, dass weder die eine noch die andere in der nächsten Sendung rausfliegen wird. Das ist doch sicherlich wieder nur so eine Masche, so mit Dramatik, Dugehst und Dubleibst, Tränen, Umarmung und beim Wegehen dann Achneinwardochnureinwitz und Hierdeinfoto. Das kennen wir doch schon.
Wer wie ich Schwierigkeiten mit der Farbgestaltung des neuen Dashboards hat, der kann unter Benutzer/ Dein Profil zum Classic Color Scheme wechseln. Nur mal so halt.
Na hupps, sagten meine müden Augen heute Morgen, als mich WordPress bei einer Tasse Kaffee begrüßte. Schick, schick das neue Kleid und so praktisch.
Heute ist so ein Tag. Ein Gutelaunetag. Bereits am Morgen steppte die kleine innere Bär in mir und versprühte lauter fröhliche Schwingungen. Meine Schüler konnte ich bereits mit meiner guten Laune anstecken, die Familie wird heute Nachmittag ihre Portion abbekommen und für Sie da draußen ist auch noch etwas übrig. Treffen Sie sich mit lieben Menschen, machen Sie etwas Schönes mit Ihren Kindern, kochen Sie ein leckeres Essen, legen Sie Ihre Lieblingscd auf und lassen die Seele etwas hüpfen. Einfach nur so halt.
Letzter Ferientag, brrrr.
(Schoko-Bananen-Nutella-Muffins sind genau das, was Familie Antonmann heute mal wieder braucht.)
Dass Geschwister zu so unterschiedlichen Menschen heranwachsen können.
Auf jedes Töpfchen passt ein Deckelchen.
(Familientreffen haben immer ihren ganz eigenen Charme.)
(Danke an hannes* für die famose Karte und Danke an Frau Drießen für die feine Fremdpostelei.)
* leider ohne Blogadresse
Weiß jemand, ob es bei Ikea schon Sommergartenmöbel gibt? Wir brauchen nämlich welche für unsere Gartenarchitektnivellierungsterrasse.
Wir sind dicke drin im Ferienrhythmus.
Kinder sind wunderbar. Und man bekommt so viel von ihnen zurück.
Bei Captchaabfragen mussmussmuss ich immer den Buchstabensalat erlesen. Da breche ich mir einen ab mit vcymnpjt, mbhiq und gvkwfiep. Und freue mich, wenn wenigstens so etwas wie vstykurmr dabei rauskommt.
Ich finde es… unnötig, wenn der Mann in der GA Werbepause bei jedem Spot sagt Werbung für Frauen.
Ahhhrgrrrhrahbährahbähuaaaahwäwä.
(Fragen Sie nicht. Ist halt einfach so, oder so.)
Ein Döner, ein Cigar Börek und ein Wasauchimmerbratling retteten mir den heutigen Tag.
Einladung an alle, die gerade keinen sonnigen Gartenplatz haben.
Kommen Sie zu mir auf die Terrasse zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Ziehen Sie sich auf jeden Fall ein T-Shirt unter, da es Ihnen im Pulli viel zu schnell zu warm werden wird. Lieblingsschmackofatz steht auch schon bereit.
Ich geh’ dann schon mal raus. Kommen Sie einfach durch den Garten.
Mein Nasenrotz hat mittlerweile eine solche Farbe angenommen, dass ich heute Nacht aus den Nasenlöchern fluoriszieren werde. Auch den Einsatz von Schwarzlicht stelle ich mir sehr reizvoll vor.
Und plötzlich schwammen sieben Viergewinntplättchen in meinem Kaffee.
Ach ja, hätte ich beinahe vergessen, ich hatte diesen Brigittetest ja auch gemacht. Sie wissen schon, der, der hier überall rumschwirrt, der, wo man erfährt, wie man auf andere wirkt.
Sie sind Typ F
Sie wirken faszinierend
Bestimmt haben Sie schon öfter gemerkt, dass Sie (mindestens) zwei Seelen in der Brust haben. Welche das sind, wissen Sie selbst am besten. Möglicherweise sind Sie mal zurückhaltend und fast schüchtern, dann wieder aufgedreht und selbstbewusst. Oder mal verträumt und romantisch, dann wieder cool und sachlich. Wie auch immer, Ihrer Umwelt bleiben Ihre verschiedenen Seiten natürlich nicht verborgen. Dass Sie ein größeres Spektrum haben als viele andere Frauen, wirkt durchaus reizvoll. Mit Ihnen wird es nie langweilig. Ein großes Plus ist auch, dass Sie sich flexibel auf verschiedene Menschen und Situationen einstellen. Aber es kann für Ihre Umgebung auch manchmal etwas irritierend sein. Dann nämlich, wenn Sie spontan von einer Stimmung in die andere switchen. Da hilft Offenheit: Teilen Sie mit, warum Sie sich jetzt so und nicht anders verhalten. Dann wissen alle, woran sie sind.
Hmhmhm, ob das so stimmt können die Leute, auf die ich so den lieben langen Tag wirke, eigentlich am Besten beurteilen, aber ich möchte trotzdem ganz leise Zweifel an diesem Ergebnis anmelden. Die anderen Beschreibungen habe ich mir auch durchgelesen und bei jeder irgendwie das Gefühl nee, aber so wirke ich doch bestimmt auch nicht gehabt. Am dichtesten dran war für mich Sie wirken zart. Wahrscheinlich war es eine Fünfzigfünfzigentscheidung und Brigitte hat sich dann für faszinierend entschieden.
Ich habe in den letzten Wochen 18 Gardinenschals gekürzt und umsäumt, ich kleine Handarbeitsfee, ich. War aber eh klar, ich habe ja sogar das Familientaufkleid mit den Namen und den Taufdaten meiner Kinder bestickt.
Vielleicht, Frau Ami, leben wir ja irgendwann in einer Welt, in der man nicht mehr erklären muss, was bloggen ist.
Zumindest Ikea scheint von seinen Kunden zu erwarten, dass sie wissen, was bloggen bedeutet. Das ist doch schon mal was.
Antons Stimme rasselt wie die von Darth Vader, der allerdings gerade einen fiesen Laserschwerthieb zwischen die Beine bekommen hat.
Ein Literaturstöckchen von Herrn Lucky Jack.
Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat).
Öffne das Buch auf Seite 123.
Finde den fünften Satz.
Poste die nächsten drei Sätze.
Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger!
Das mit den 123 Seiten hätte schon zu einem Problem werden können. Wir haben zwar eine dicke Bücherkiste im Wohnzimmer stehen, aber die ist voll mit den Bilderbüchern des Herrn Anton. Zum Glück hat Koppi seine Morgenlektüre auf dem Couchtisch liegen lassen, denn für alles andere hätte ich aufstehen müssen.
Dummerweise gibt es kein derartiges Gebäude hier in der Stadt! Meinen Sie? Hm, mal überlegen!
aus “Walt Disneys Lustiges Taschenbuch: 50 Jahre Onkel Dagobert“, 1997, Egmont Ehapa Verlag GmbH
Mit einem herzhaften Rülpser begrüße ich die Gelomyrtoltablette von heute Morgen.
Ich will jetzt Sommer, sofort. Und vor Wut, weil ich meinen Willen nicht bekomme, könnte ich mich glatt in den nächsten Ü-Eier-Aufsteller schmeißen.
Manchmal, wenn das Kind auf meinem Schoß sitzt und sehr konzentriert ist, weil es Zuhört oder Zuschaut, dann knibbelt es an meinen Fingern rum und irgendwann geht es dann mit seinen Fingernägeln unter meine Fingernägel und das finde ich furchtbar. Gänsehautfurchtbar.
Manchmal sagen Menschen Sachen, die mich still und traurig machen.
Die Kinder gucken High School Musical II. Hol mich hier raus.
Ich durfte heute einen dicken Frosch küssen. Ob er allerdings zum Prinzen wird, ist noch nicht klar.
Es gibt bestimmt eine große Firma, die stellt nur Schultoilettenpapier her. Sie wissen schon, dieses graue, harte, das so muffig nach altem Papier riecht und so, sagen wir, ineffektiv in der Benutzung ist, mit so wenig Saug- und Wischkraft, das sich nur durch mehrmaliges Spülen in den Abfluss quälen lässt. In dieser Firma arbeiten bestimmt nur ganz unglückliche Menschen, mit grauer Haut, grauen Gedanken und grauen Kitteln.
Dass man immer schon vor dem Kind weiß, dass es ganz nötig auf Toilette muss.
Wenn eine Packung Pringl.es leergegessen ist, dann bleiben ganz unten in der Dose immer noch so Gewürzmischungkrümel übrig. Die schmecken herrlisch und man möchte die so gerne mit dem Finger aufstipsen. Nur, man kommt nicht dran. Also quält man seine Hand in die Packung und versucht irgendwie an die Krümel zu kommen. Hinterher ist dann immer die ganze Hand versaut und die Knöchel glänzen fettig.
Also, bei mir ist das jedenfalls so.
Jedesmal ärgere ich mich, dass ich nicht Krümel Krümel sein lassen kann. Aber, kann ich halt nicht. Irgendwie muss man da doch besser drankommen. Vielleicht mit einer kleineren Hand? Aber ich kann ja nun schlecht den Herrn Anton bitten, für mich in die Packung zu langen, damit ich ihm hinterher seine Finger ablecken kann. Oder Aufschneiden? Das ist auch doof, weil die Packung aus so fester Pappe ist und, wenn ich mich dann mit der großen Schere abmühe, dann lachen hier wieder alle über mich. Wegen der Krümel und so.
Tja.
Gute Fahrt durchs Bloggerland.
Das Schöne an heute ist, dass morgen schon Frau Ami kommt. Ich darf zwar zum Glück noch zweimal schlafen, aber hey, morgen schon. Und ich freu mich was.
Staub, über einen längeren Zeitraum liegen gelassen, entwickelt eine gewisse Art von Eigendynamik.
Ein ausgemistetes und aufgeräumtes Kinderzimmer ist wie ein neues Kinderzimmer.
(Im Kinderzimmer sieht es jetzt ganz famos aus. Dafür herrscht auf dem Flur davor das Choas, denn es bleibt die Frage, wohin nur mit dem ganzen aussortierten Kram, wenn man sich definitiv entschieden hat, kein weiteres Kind mehr zu bekommen.)
Schalalalalahaladila.
Nun werde ich mich daran machen, das restliche Gel aus dem Glas zu frickeln, damit ich zu Silvester als Dankeschön für die wunderbaren Kommentare auf stadtfrau, Yvonne, stilke, Pampersfront, Ani*ka, amidelanuit, Sabine, vreni, gudrun, jette, landgefluester, Donna, Delia, workingmum, Mama Schwaner, birte, Kassiopeia und Sandy anstoßen kann.
Oha, ein neuer Du bist Deutschland Spot. Da haben sich ein paar Leute ja mal wieder ordentlich Mühe gegeben.
(Mit Schwangerschaftshormonen hätte ich das nicht trocken überstanden.)
Liebe leidgeplagten Kleinekindereltern,
wahrlich ich verkündige Euch: Es wird besser.
Ein Rundumschlag an guten Wünschen an alle kotzenden, fiebernden, hustenden, unausgeschlafenen, blasengelaufenen, indenfingergeschnittenen, nureinephasehabenden, weihnachtsgestressten, schwangerschaftsdementen, stimmlosen, halswehen, krankekinderpflegenden, gästelistelesenden, michvermissenden, kindambeinhabenden und einfachnurgutewünschebenötigenden Menschen.
(Hab’ ich jemanden vergessen?)
Hach, du wunderschöne Adventszeit. Bei Kerzenschein Kaffeetrinken, nur das leise Summen der Kühlgefrierkombination, selbstgebackene, selbstgekaufte und selbstgeschenktbekommene Kekse. Das ist so unglaublich schön. Und ich weiß jetzt schon, dass ich spätestens am 27. keine Ikea Glimma und keine indänemarkvondenkindernselbstgezogene Kerzen mehr sehen kann.
(Auf dem Klo stehen kleine Weihnachtsmänner als Engelersatz.)
Also, Frau Ami, ich nehme dann am Freitag den Umschlag von Ihnen. Vielen Dank.
Wenn ich nach meinem Lieblingsparfüm duften möchten, muss ich mich ab heute dafür auf dem Badezimmerfußboden wälzen.
Na ja. (So ein ganz langgezogenes.)
Auf der Suche nach dem Glück habe ich heute den Herrn Anton beim Ikeasofteisfuttern beobachtet und ab und an einen Happs vom Eis abbekommen. Fühlte sich recht gut an.
Mir ist kalt. Darum habe ich beschlossen, dass ich mir ein Körnerkissen warm mache und mich damit aufs Sofa kuschle.
Und während ich vor der Mikrowelle stehe, denke ich, dass es schon gut ist, dass so ein Kuschelkissen nicht mit Maiskörnern gefüllt ist, denn das könnte man immer nur einmal benutzen.
(Mir ist halt kalt.)
So ein Feedreader ist schnell und das sollte man bedenken, wenn man einen Artikel schreibt und sich kurz danach entschließt, ihn wieder zu löschen.
Ein Beitrag wird ja erst richtig spannend, wenn er erst da ist und dann wieder weg. Ach, so viel Platz zum Spekulieren und Grübeln.
Alles schon mal da gewesen.
Wie schon geschrieben, hat Anton die Ampelmannausstechförmchen von seiner Oma geschenkt bekommen. Ich war leider nicht dabei und der Informationsfluss, woher meine Schwiegermutter die Dinger hat, ist nur sehr spärlich, da er sich rein auf die Aussagen von db Eva stützt. Ich will damit sagen, der Liebste hat einfach nicht zugehört. Irgendwie gab es die bei einem Einkauf als Gratisgeschenk dazu und meine Schwägerinnen in Berlin haben sich und die liebe Verwandtschaft wohl kräftig damit eingedeckt.
Aber, nicht traurig sein, bei www.ampelmann.de kann man die Männerchen und viele weitere gar lustige Dinge bestellen. Nur, ob die nach Finnland liefern, das weiß ich nicht.
Vorgartenlichterkettentannenbaum gesehen
Also, Tante Wiki sagt, dass die Mandarine die Frucht einer Zitruspflanze ist, die ursprünglich aus dem südlichen China stammt. Die Clementinen und die Satsumas sind kernlose Zitrusfrüchte, die als Hybriden zwischen Orange und Mandarinen entstanden sind. Wobei die Clementine im Mittelmeerraum enstanden ist und die Satsuma als ähnliche Sortengruppen aus Ostasien stammt. Oder so.
Ich bin eine Weißeszeugvonclementinenabpulerin.
Wenn das jüngste Kind beschließt, sein Leben von nun an ohne Windel zu verbringen, dann bekommen Wörter wie Wechselwäsche, Holzfußboden und Waschmaschine noch einmal einen ganz neuen Stellenwert.
*
Das Temperaturempfinden von 11jährigen Mädchen unterliegt extremsten Schwankungen. Das löst Unzufreidenheit aus und alle dürfen daran teilhaben.
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Ich muss heute mit meinem kleinen Zeldahelden einen Riesenfrosch besiegen. Vielleicht macht mich das stark, morgen endlich meinen Telefonfrosch anzugehen.
*
Hat jemand von Ihnen Erfahrungen mit einer Bakerzyste?
Und heute, meine lieben ORFlerinnen, werden wir uns mit einer geschmeidigen Doppelfolge aus der sozialen Isolation befreien. Da heißt es dann Augen zu und Addisons erste Spinoffschritte hinnehmen.
(Und ja, mir ist trotz Medikament noch immer speiübel. Nein, es ist nur ein Magendarminfekt.)
Ich brauch’ hier jetzt irgendetwas Schönes, sonst …
Schön, wenn man den Kindern immer sagt, sie sollen sich mal nicht anstellen, so schlimm wäre es nun wirklich nicht. Schön, wenn man dann selber erfahren darf, wie schrecklich es einfach ist. Heute: das gemeine Zäpfchen.
Der sieht so unglaublich gut aus, wenn er traurig ist. Aber es ist nicht nötig, dass er soo gut aussieht. Wirklich nicht.
Der Wind hat uns letzte Nacht ein Geschenk gebracht. Plötzlich und unerwartet lag heute Morgen dies blaue Muschelmonster in unserem Garten.
Das verrückte ist, dass wir keine Ahnung haben, wo das Teil herkommt. Es muss eine ziemliche Strecke zurückgelegt haben, da es auch keinem unserer Nachbarn gehört. Nun liegt das gute Stück vor unserem Haus und ich frage mich, was ich damit anstellen soll. Wahrscheinlich werde ich es heute im Dunkeln heimlich auf die Straße legen, in der Hoffnung, dass der Wind es wieder mitnimmt.
Und sollte morgen bei Ihnen eine halbe blaue Strandmuschel auftauchen, dann wissen Sie, woher Sie kommt. Sie dürfen sie gerne behalten.
Heute Nacht um 5 vor halb 2 an diesen Eintrag gedacht und um halb 2 die Gewissheit gehabt: Sie haben ja so recht.
So’n Quark.
(Aber geweint habe ich auch. So um 1.)
die Stiefelchen für’s Röckelchen
Weil Sie es schon vor ewigen Zeiten wissen wollten, habe ich schon vor ewigen Zeiten bei meiner Mutter nachgefragt. Bei dem Bohnenauflauf aus meiner Kindheit handelt es sich um ein klassisches Freischnauzegericht:
Kartoffelbrei (selbstgemacht oder Pulverpampe, nicht zu flüssig) in eine Auflaufform geben, TK Bohnen vorkochen und auf den Kartoffelbrei geben, Wasser vom Bohnenkochen aufheben, 500 g Hackfleisch (gewürzt) anbraten und auf die Bohnen geben. Aus dem Bohnenwasser und einer Ecke Schmelzkäse eine Soße kochen und diese über den Auflauf geben. Dann alles in den Ofen und bei normaler Auflaufbacktemperatur eine normale Auflaufbackzeit lang backen.
Frag mich nicht nach genaueren Mengen, ich habe keine Ahnung und meine Mutter sagte immer nur na, normale Kartoffelbreimenge halt, je nachdem für wieviel Personen man kocht und bei der Soße meinte sie soviel, dass es nicht zu matschig wird. Bitte ausprobieren und berichten.
Mist, ich krieg diesen letzten Affen nicht befreit.
Zur Lage: Da ist so eine Wand mit Efeu an der ich hochklettern kann. Dann kommt allerdings ein großer Stein und ich komme nicht weiter. Midna sagt, dass ich den Stein irgendwie kaputt machen soll. Ist eh klar, aber der liegt so hoch, dass ich da mit den roten Käfern nicht hinlange.
Frau Jette, Herr Ami, irgendwelche Tipps?
Edit: Erlädischt. Danke, Herr Ami.
Warum fängt die Haut beim Tragen von Wollstrumpfhosen immer an zu jucken? Schon als Kind hat mich das ganz wahnsinnig gemacht. Und auch heute noch, kaum sitze ich auf einem Stuhl, juckt mein Hinterteil. So schlimm, dass ich nicht mehr sitzen mag. Und mein linker Oberschenkel ist über dem Knie schon ganz rotgerubbelt. Dabei liebe ich doch mein neues Röckelchen so sehr und dazu gehören nun mal dicke Wollstrumpfhosen.
Eltern sind doch bei dieser ganzen Zeitumstellerei immer die gelackmeierten, denn den Kindern ist es total wumpe, ob jemand an der Uhr gedreht hat oder nicht. Den einzigen Gefallen, den man sich tun sollte, ist, die Uhr erst morgen nach dem Aufstehen umzustellen, denn sonst gibt es beim ersten Blick auf den Wecker ein böses Erwachen.
Er ist da.
Mädelsnachmittag und der zweite Versuch, die oberbayrische Wirtschaft ordentlich anzukurbeln.
Und da Herr Koppi noch meilenweit vom Stimmbruch entfernt ist, darf er mit.
Unsere Nachbarn heißen Dursley, bestimmt.
1. Sagen Sie bitte dem Liebsten, dass er alles wegschmeißen darf, nur.nicht.den.Herrn.Tannenbaum. Ich will doch einmal über seine ausgetrockneten, roten Nädelchen streicheln. Also, bitte.
2. Spätestens nach diesem Besuch sollten wir gemeinsam beschließen, dass wir doch nun bitteschön so gut befreundet sind, dass wir nicht mehr füreinander zu putzen brauchen.
3. Falls Ihr Köpfchen morgen zu müde für’s Putzen ist, dürfen Sie ganz eigenmächtig unseren Freundschaftsstatus auch schon vor unserem Besuch in den nächsten Level befördern.
4. Unser Haus war nie so sauber wie an dem Tag an dem Amis kamen.
5. Ich werde die Staubkontrolle so heimlich durchführen, dass Sie es gar nicht mitbekommen werden. Dann tut es nicht so weh.
6. Ich freue mich und mit mir vier weitere Antonmenschen.
Ich habe keine langärmligen Bodys in Größe 92. Ich möchte keine Portokosten erstattet bekommen. Meine Tochter heißt nicht Charlotte mit zweitem Vornamen. Sie hat noch nicht mal einen zweiten Vornamen. Meine gebrannten Mandeln mache ich so wie Sie, allerdings mit etwas weniger Zucker.
Noch Fragen?
Danke, Frau Stadtfrau.
:)
Man könnte noch schlafen.
Halten wir kurz inne und weinen mit allen, die morgens eigentlich noch schlafen könnten.
Man beabsichtigt in den Herbstferien Blogger zu treffen, schon wieder. Dazu begibt man sich auf eine lange Fahrt und diese Tatsache bleibt auch den Schwiegereltern nicht verborgen. Ob diese Leute denn früher mal hier in der Gegend gewohnt hätten? Woher man sich denn kenne? Eine alte Schulfreundin womöglich? Aber nein, aber ja, aber nein, aber ja stottert Frau Antonmann littlebritainlike und schifft gekonnt um alle Fragen herum, denn mit den Schwiegereltern über Internetbekanntschaften zu reden geht irgendwie gar nicht. So, wie man sich Frau Hilt.on nicht auf’m Klo sitzend vorstellen kann oder Frau Bundeskan.zlerin zärtlich kuschelnd mit Herrn Bundeskan.zlerin.
Ich muss immer und immer Heißluftballons malen. Gerne auch kneten.
Ein Tag zum Indietonnetreten. Ich schreib jetzt nichts. Ich nehm’ mir nur das beste Mädchenbier aller Zeiten und ein heißes Fluppchen. Und wer sich gern dazugesellen möchte, ist herzlich willkommen.
Die wohl schlimmste Formulierung, mit der man einen Brief beenden kann, ist: Bis die Tage.
Elfjährige Mädchen begegnen der elterlichen Argumentation gerne mit den Worten Ihr seid ja so unlogisch.
Es gibt Kinder, die haben ein, sagen wir, eigenartiges Verhältnis zum Thema Toilette. Wenn es dann nicht die eigenen Kinder sind, dann macht das die ganze Situation nicht gerade einfacher.
Danke, Frau Jette.
(Nr. 9 der Lieblings-CD habe ich dem Mittleren sofort vorgespielt.)
(Manchmal ruft Frau Antonmann, einfach so, weil sie bester Laune ist, ene mene mopel, wer frisst Popel? Meist antwortet auch eins der Kinder darauf.)
So ein Feiertag mitten in der Woche ist schon eine feine Sache, wirbelt jedoch mein Wochentagsgefühl total durcheinander.
Die ersten gebrannten Mandeln im Jahr sind immer die leckersten.
(Letztes Jahr war ich etwas früher.)
Kann ein Arzt wirklich gut sein, auch wenn seine Praxis grottenhässlich und altmodisch eingerichtet ist?
(Ich weiß, ich weiß. Ging aber durch den Kopf.)
Liebe Frau Brüllen, lieber Hübscher,
heute Morgen unter der Dusche habe ich an Sie gedacht. Fragen Sie mich nicht warum, es war einfach so.
Ich habe gedacht, dass Ihre 1Jahrdurchschlafregel total unsinnig ist. Ist es nicht wesentlich sinnvoller, wenn sich eine Schnittmenge aus der Ersteskindschläftnochnichtdurchzeit und der Zweiteskindschläftnochnichtdurchzeit ergibt? Ist dann nicht die Wirhabenschlaflosenächtezeit kürzer, als wenn Sie erst darauf warten, dass Kind 1 sicher durchschläft und Sie dann mit Kind 2 den kompletten Kladderadatsch noch mal von vorne anfangen?
Bei der ganzen Aktion gilt doch die folgende Gleichung:
(a+b)-c < a+b, wenn a die Nichtdurchschlafzeit von Kind 1 ist, b die Nichtdurchschlafzeit von Kind 2 ist und c die Zeit, in der beide Kinder gleichzeitig nicht durchschlafen.
Denken Sie mal drüber nach :)
In tiefer Verbundenheit und mit den herzlichsten Grüßen,
Ihre Frau Antonmann
Kennen Sie die Serie Für alle Fälle Fitz?
Es gab eine Folge, da sehe ich mich noch auf dem Sofa sitzen. Einer der Helden liegt im Sterben. Die ganze Situation ist höchst dramatisch. Ich leide, habe bestimmt auch meine Hände vor dem Gesicht und sage den Satz, der in die Familiengeschichte der Antonmanns eingegangen ist Das werden sie nicht machen, den Helden sterben lassen, sowas gibt es nicht. Und dann stirbt Bilborough. Sie machen es einfach, lassen einen Helden sterben. Ich bin völlig fertig und kann es nicht fassen. Das schmeißt meine ganze heile Serienwelt durcheinander. Un.fass.bar.
Wahrscheinlich aber machte gerade das den Reiz dieser Serie für mich aus, denn ab diesem Zeitpunkt was einfach alles möglich. Nichts vorhersehbar. Eine geniale Serie.
Gut, am letzten Mittwoch war es dann mal wieder so weit, mein Zitat wurde beim Greysabspann aus der Schublade geholt. Um mich zu beruhigen und die nächsten zwei Wochen überleben zu lassen. Das werden die nicht machen, die Heldin sterben lassen, sowas gibt es nicht.
(Fällt mir gerade ein, weil Frau Workingmum sich auch so sicher ist.)
Danke, Frau Miest.
:)
Zwei Hände, um sich die Augen zuzuhalten und ein Taschtuch, um die Tränen zu trocknen.
(Der 3. Oktober ist ein MITTWOCH, Ami, ich komme schon am 1. Oktober zum Grey’s gucken zu Ihnen.)
Um meine Erkältung unter Kontrolle zu behalten, schlucke ich Gelomyrtol. Seit Tagen. 3 Stück täglich. Mein Atem ist mittlerweile so ätherisch, dass ich in nächster Zeit auf’s Zähneputzen verzichten kann.
Gesucht war Kindermusik, die auch für Elternohren erträgliche Texte hat. Und das sind die Ergebnisse:
Gerhard Schöne
Lieder aus dem Kinderland*
Kinderlieder aus aller Welt
singt Kindergedichte
Reinhard Lakomy
Geschichtenlieder
Traumzauberbaum*
Traumzauberbaum 2*
Jörg Hilbert
Ritter Rost
Der Schweinachtsmann
Fredrik Vahle
Die Rübe
Anne Kaffeekanne*
Wir werden immer größer (derzeit nicht verfügbar)
Die Schmetterlinge
Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel (derzeit nicht verfügbar)
Die Geggis (derzeit nicht verfügbar)
Lieblich klingt der Gartenschlauch
Joely und Oliver - dann ist dir wieder was geglückt…
Butzemann - die schönsten Kinderlieder
und mein eigener Geheimtipp:
kids’ stuff von den King Singers (leider sehr teuer)*
Ich glaube, es sind richtig geniale Sachen dabei. Wie soll ich mir die nur alle kaufen?
(* kennt Frau Antonmann und empfiehlt sie persönlich)
Jetzt habe ich viele Tipps für gute Kindermusik bekommen. Einige Klassiker sind dabei, aber auch einiges, was ich bisher noch nicht kannte. Meine nächste Tat wird sein, alle in einem Artikel zu sammeln. Wer also noch was hat, sollte es hier kundtun.
Ich habe keine Lust mehr. Keine Lust mehr auf vollgeschissene Windeln. Sonntagmorgens, noch vor dem Frühstück, immerhin mit Kaffee im Bauch, eine volle Ladung, die auch irgendwie nach Knoblauch riecht …
(Tut mir Leid, wenn Sie jetzt noch nicht gefrühstückt hatten.)
Sich mit jemandem, der einem sehr wichtig ist, über etwas zu freuen, worüber sich dieser Jemand sehr freut und was einen selber aber sehr traurig macht, ist nicht nur einfach.
Manchmal schleicht sich ein Gedanke ganz langsam und heimlich ein. Man spürt seine Existenz, aber solange man ihn noch nicht ausgesprochen, ist er noch nicht so ganz wahre Wirklichkeit. Aber jetzt, in der ersten Werbeunterbrechung, habe ich es gesagt und ich weiß, dass es wahr ist. Irgendwie ist Grey’s nicht mehr so toll wie früher.
Mist.
Frau Antonmann braucht eine Denkpause.
Db Eva sagt Je älter man wird, umso öfter redet man über’s Wetter.
Es gibt Tage, die sind einfach nur langweilig. Das merkt man spätestens, wenn man auf der Heimfahrt von einem Auftritt mit unserer Boomwhackerschulgruppe im Auto überlegt was blogg ich nur, was blogg ich nur? und einem nichts einfällt. Also blogge ich einfach, dass ich nichts zu bloggen habe und freue mich, dass ich somit wenigstens etwas gebloggt habe.
(Jetzt schnell ein Feierabendkiepchen - Kippe, Frau Suse, Kippe - und dann hoffe ich, dass Ihr Tag spannender war und Sie ganz fleißig darüber geschrieben haben.)
Die telefonische Mitteilung und die offizielle Erlaubnis erhalten, Ihnen zu verkünden, dass Frau und Herr Ami beim Autoauspacken in Hamburg festgestellt haben, dass sie ihre Kleidersäcke mit den Hochzeitsoutfits im Süden vergessen haben. Frau Ami freut sich sehr, dass sie morgen nun noch einmal shoppen gehen darf.
:)
Anton und Frau Antonmann verkürzen sich die Wartezeit, die auch noch etwas dauert, da Frau Ami gerade am Telefon verkündete, dass sie trotz schreiendem Lillykind tapfer weiter in Richtung Norden fahren, also sie verkürzen sich die Wartezeit mit Gutelaunemusik für Kinder und Erwachsene. Hilft auch gegen aufkommende Nervosität.




