der Prinz an der Hand
29. Januar 2008
Ich wollte Veränderung und meine Gründe dafür waren gut und nachvollziehbar. Lange habe ich mich mit diesem Vorhaben beschäftigt, habe unendlich viele Gespräche geführt, mit mir und mit anderen, habe abgewägt und innere Listen geführt, um dann vor ein paar Tagen plötzlich ganz klar zu wissen, dass es gut ist, so wie es ist, weil es so, wie es ist, noch Perspektiven für mich gibt. Manchmal muss man halt viele Frösche küssen, um festzustellen, dass man den Prinzen schon an der Hand hat. Und übrigens, nächtliche Krankenhausflure von Notfallstationen eignen sich extremst, um seine Gedanken wieder auf Reihe zu bekommen.
29. Januar 2008 at 19:01
ist ja schön, dass jetzt wieder alles gut und geordnet ist. aber da war ja wohl ganz schön was los…
29. Januar 2008 at 19:10
Furchtbar, wenn man nicht weiß, was man will.
29. Januar 2008 at 19:14
WAS? Ist was passiert? Notfallstation *haarezubergstell*?
Liebes, fühlen Sie sich mal ordentlich durchgeknuddelt- egal, was es auch sein mag, es wird sich immer ein Weg finden, der passt.
29. Januar 2008 at 19:23
Danke für’s Durchknuddeln. Der Weg, der passt, ist schon gefunden.
Und das mit der Notfallstation, ich glaube letztendlich, da musste ich nur hin, damit ich mal in Ruhe nachdenken konnte. Das nächste Mal, wenn mein Hirn wieder Kurven fährt, dann warte ich nicht so viele Tage, sondern fahre gleich ins nächste Krankenhaus, setze mich ganz still und heimlich auf irgendeinen Flur und denke nach :)
29. Januar 2008 at 19:36
Ich hoffe, Ihr Hirn wird auf der Geraden bleiben :) Und hoffe, es geht Ihnen gut. Das klingt irgendwie nach “hartem Tobak”. Toi Toi.
29. Januar 2008 at 19:46
Entscheidungen sind immer schwierig, während man dabei ist rauszufinden, welches die richtige ist.
Ich finde jetzt im Nachhinein halt so verrückt, dass ich mich und alle um mich rum ganz kirre gemacht habe mit meinen Kurven, um dann festzustellen, dass es so wie es ist, gut ist.
29. Januar 2008 at 20:24
Aber ist das nicht meistens so? Und sind nicht Kurven dafür da, um wieder schätzen zu können, was man hat? Und sind nicht die Menschen um einen herum dafür da, um sich auch mal kirre machen zu lassen?
Ich finde schon.
29. Januar 2008 at 20:53
es scheint wohl irgendwie im menschen verankert zu sein:
immer etwas anderes, scheinbar besseres zu wollen, als das was man hat.
29. Januar 2008 at 20:58
ich hoffe es läuft alles wieder schnellstens geradlinig!
das klingt wirklich nach harten tobak und lässt sich wohl auch nicht mit einem frauenbierchen abkühlen.
ich denke an sie. ganz fest und sage-einfach mal so- wenn sie das bedürfnis haben sollten, dann wissen sie wo sie mich finden.
29. Januar 2008 at 21:41
Ich hoffe, die verbliebenen Perspektiven machen Sie glücklich!!!
29. Januar 2008 at 22:27
notfallstation..ja, denken geht da aber nur, wenn schwester ingeborg gerade nicht da ist…
29. Januar 2008 at 23:59
Schön wenn einem eine Zentnerlast von den Schulter fällt, weil endlich Entscheidungen getroffen wurden. Ich beneide Dich etwas um dieses Gefühl.
Ich habe vor einigen Jahren mal eine Jobentscheidung durch das Ziehen einer Karte gefällt. Ich kam vorher einfach nicht zum Schluss. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Ich war schon erleichtert, da wusste ich das noch nicht einmal.
30. Januar 2008 at 11:44
Ich war ja auch kurz davor, das Los entscheiden zu lassen, weil ich so Hin und Her war. Jetzt bin ich allerdings sehr froh, dass ich mich entscheiden konnte und damit sehr zufrieden bin.
30. Januar 2008 at 15:28
Der Prinz an der Hand ist besser als die Prinzenrolle in der selbigen. Ich kenne das auch.
30. Januar 2008 at 22:12
Selbstgetroffene Entscheidungen gefallen mir auch viel besser als Kartenziehen ;-)