Legoberauscht

20. Januar 2008

So eine Sonntagsregenwetterbeschäftigung.

Alle Antonmenschen sitzen um des Herrn Koppis Legoteppich herum. Massen von Steinchen türmen sich zwischen ihnen auf. Gebaut werden soll das Raumschiff von General Grievous. Herr Koppi gibt Suchbefehle: glatter Zweier in dunkelgrau, schwarzer Sechser, hellgrauer Einerpömpel, schräge Flügelplatte, sechs glatte, braune Achterplatten, Haltegriff für Laserschwert, vier weiße Arme vom General. Es ist eine elende Scheißarbeit und alle sind vergnügt. Es wird geplaudert, gewitzelt, geflucht. Hände wühlen sich durch das Legoallerlei, begleitet vom ewigen Rauschen der Steine. Frau Antonmann ist Meisterin im Langesuchen und Plötzlichfinden. Es wird über effektivere Sortierungssysteme gefachsimpelt und das Lottakind fängt schon mal an, alle weißen Teile rauszusuchen.

(Ich sehe mich auf dem gelbgrünen Teppich in meinem Kinderzimmer sitzen. Die große Tonne mit Legosteinen ist ausgekippt und zusammen mit C. und C., den beiden Nachbarskindern, baue ich stundenlang Krankenhäuser, Bahnhöfe, Indianerfamilien mit Booten, Schienennetze für die Eisenbahn und Lakritzkatzenspender.)

14 Responses to “Legoberauscht”

  1. Nadine Says:

    Ach ja, Lego. Mein Bruder und ich verwendeten immer unseren (sehr großen) Schreibtisch als Unterlage und erbauten uns voller Vergnügen unsere Legostadt - schön so Kindheitserinnerungen, und vor allem schön, dass Lego immer noch so beliebt ist bei den Kindern!

  2. Moritz Papa Says:

    Vier Arme hat der Kerl?

  3. Moritz Papa Says:

    Ah jetzt, ich habe Episode drei immer noch nicht gesehen

  4. Frau Antonmann Says:

    Und vier Laserschwerter, die man dann auch noch suchen darf.

  5. JuniMond Says:

    Schöööööön! Darauf freue ich mich schon…

  6. Frau Antonmann Says:

    Ich möchte das zwar nicht täglich machen, aber es gibt so Legophasen und die sind klasse.

  7. jette Says:

    (Dieser General, den fand ich im Film ganz gut. Und die Stelle, in dem Vader sein Mützchen bekommt und zum ersten Mal so atmet, wie wir’s gern nachahmen - vom Rest war ich nicht so begeistert.)

    War das ein grad-noch-rechtzeitig-gekommen-Geschenk?

  8. stadtfrau Says:

    ich habe am liebsten traumhäuser und reiterhöfe gebaut (und der nachbarsbub war so beeindruckt, dass er mir seine legopferde schenkte)

  9. Frau Antonmann Says:

    jette
    Nein, das hat er schon etwas länger. Aber ein anderes Star Wars Raumschiff von Lego, das kam einen Tag vor dem Tag. Und eine Armbanduhr kam genau am Tag.

    Das Kind ist zur Zeit im totalen Star Wars Rausch. Eigentlich im Lego Star Wars Rausch, aber nun will er auch die Filme schauen. Herr Ami hatte ihm Episode I ausgeliehen, den hat er vor zwei Wochen geschaut und Frau Ami war so grandios, ihm Episode II zum Geburtstag zu schenken.

    stadtfrau
    Pferde gab es zu meiner Zeit noch nicht. Die musste man höchstens aus Klötzchen selberbauen und dann eine Figur ohne Beine draufsetzen.

  10. dasmiest Says:

    Frau Antonmann, ich habe auch Episode IV-VI auf DVD, aus dem TV aufgenommen. Soll ich mal Sicherheitskopien erstellen?

  11. Donna Says:

    Coole Sache, mein Bruder und ich hatten eine Lego-Eisenbahn, die immer in den Sommerferien bei der Oma in einem leeren Zimmer aufgebaut wurde. Aber ich mochte eigentlich meine Lego-Tanke mit integrierter Snackbar noch viel lieber.

  12. Frau Antonmann Says:

    dasmiest
    Sicher ist sicher. Gerne.

    Donna
    Hier, ich auch Legoeisenbahn. Den Westernzug. Damit spielen nun meine Kinder, wenn sie bei meiner Mutter sind, in meinem riesigen leeren Kinderzimmer.

  13. Frau Kathy Says:

    bei uns herrscht noch die duploberauschende-phase, doch ich freu mich auch schon auf filigranere legobauwerke….

  14. workingmum Says:

    Das waren noch Zeiten, als wir unsere Männchen aus einem einer Baustein als Körper und einem einer zuylindrischen Buastein als Kopf bauten … als ich das der großen Plage zeigte, schaute er mich sehr verwundert an … ich weiß bis heute nicht ob aus Be- oder Verwunderung. Nichts desto trotz ist L.e.g.o große klasse, vor allem wenn die mühsam gebauten Polizei- oder Feuerwehrstationen zerstört und sich auf wundersame Weise in Raumschiffe, U-Boote oder Rennautos verwandeln

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