grau

10. Januar 2008

Es gibt bestimmt eine große Firma, die stellt nur Schultoilettenpapier her. Sie wissen schon, dieses graue, harte, das so muffig nach altem Papier riecht und so, sagen wir, ineffektiv in der Benutzung ist, mit so wenig Saug- und Wischkraft, das sich nur durch mehrmaliges Spülen in den Abfluss quälen lässt. In dieser Firma arbeiten bestimmt nur ganz unglückliche Menschen, mit grauer Haut, grauen Gedanken und grauen Kitteln.

90 Responses to “grau”

  1. stilke Says:

    es wurde zeit, dass sich da mal jemand gedanken drüber macht. dass Sie das sein werden, hätte ich nicht geglaubt. ;-)
    (haben Sie sich zu diesem thema schon mit frau ami ausgetauscht?)

  2. Frau Antonmann Says:

    (Nein. Hätte ich das denn tun müssen?)

  3. amidelanuit Says:

    (ich wusste, dass wenn sich da mal jemand mit beschäftigt, dann ist es frau antonmann…..! und ich hab mich das schon immer gefragt, ob die mitarbeiter richtig schlimm rauhe hände haben vom herstellen)

  4. anne Says:

    oh, sie sprechen mir ja so aus dem herzen! (diese firma stellt das papier nämlich auch für universitäten her…)

  5. Frau Antonmann Says:

    Diese Firma ist bestimmt eine ganz große Firma, mir fiel nämlich gerade ein, dass die auch die Bahn beliefern.

  6. jette Says:

    Ach kommse!
    Damals, in der DDR, da gab es so ein hellrötlichbraunes, das war so hart am Arsch, daß der ganz rot wurde und man mit Zellstoff (denn Taschentücher gab es damals nicht, und ja, wir hatten immer nach dem zweitenmal Schnupfennaseputzen eine entzündete Nase) nochmal nachtupfte. Da ist das, was Sie meinen, nischt dagegen. Auch schlimm, natürlich. Aber trotzdem.

    (Zu Hause nur extra weich.)

  7. Frau Kathy Says:

    und für große konzerne stellen die das auch her. ganz furschtbar das, man kann sich noch nicht mal bequem draufsetzten, wenn man den klorand damit bedeckt….

  8. Frau Antonmann Says:

    Ich wusste schon, dass bestimmt irgendein DDR Kommentar kommen würde. Mein Streichelpo hat zwar so etwas nie erlebt, aber ich weiß, dass ich als Kind immer tief beeindruckt war, wenn mir meine Mutter nach den DDR Besuchen von dem grausigen Toilettenpapier erzählte.

    Die Menschen, die in so einer Fabirk gearbeitet haben, mag ich mir gar nicht vorstellen.

  9. jette Says:

    Graue Herren.

  10. Frau Antonmann Says:

    Mit grauen Zigarren aus Klopapier gewickelt.

  11. rebenwanderin Says:

    Wie bei Momo

  12. jette Says:

    Ich hatte mal eine Schildkröte aus Pappmaché, weichem Klopapier-Pappmaché, weil das so gut ging.

  13. mamaschwaner Says:

    und in der fabrik nebenan werden diese saublöden prägeservietten hergestellt, die es meist am imbiss gibt. die saugen nämlich auch gar nichts auf. damit kann man nicht mal dem kind den mund abwischen, weil es einfach nix bringt. nur die sind weiß…

  14. Frau Antonmann Says:

    rebenwanderin
    genau, die haben mit Sicherheit auch Klopapier geraucht

    jette
    Die Schildkröte war bestimmt ganz kuschelig weich.

    mamaschwaner
    aus so ganz dünnem glänzenden Papier

  15. Ines aus ANA Says:

    jeder Ossi (wie ich) lächelt da jetzt ganz leicht, aber unsere Popo´s sind gestählt, die werden nicht mehr rot davon :OD

  16. Frau Antonmann Says:

    Pohornhaut, gibt es sowas?

  17. jette Says:

    :)

  18. anne Says:

    mein gestählter ossi-popo ist dank des kuschelpapiers vom klassenfeind aber mittlerweile zu verwöhnt, um das graupapier mit schmunzeln betrachten zu können.

    (immerhin, die dachpappe von damals™ ist es wirklich nicht)

  19. Frau Antonmann Says:

    wir Warmduscher, tze

  20. giftzwerg Says:

    Nun wissen wir, woher die Idee für “Momo” kam…

    /me hat zuhause übrigens nur feinstes, vierlagiges in (kursiv, bitte) Farbe (/kursiv). Und dazu Hakle feucht. Wenn schon, denn schon.
    Und das, (kursiv, bitte) obwohl (/kursiv) auch mein Hintern vom feinsten Ossi-Schmirgelpapier abgehärtet wurde.

  21. kaleema Says:

    Ich finde, dieses Toilettenpapier ist so ziemlich das trostloseste, was es auf der Welt gibt, Es sieht trostlos aus, es riecht trostlos und mein Poppes ist hinterher auch untröstlich.

  22. Frau Antonmann Says:

    Toilettenpapier ohne Hoffnung, hach.

  23. nadien1975 Says:

    Diese Firma ist im Nachbarort meiner Eltern. Ich kenne da jemanden, der da im Einkauf ist. Diese Dame ist blond und sehr lebensfroh.

  24. Frau Antonmann Says:

    Könnest du da nicht mal Bescheid sagen, dass wir uns alle viel mehr über blondes und lebensfrohes Toilettenpapier als über graues und trostloses freuen würden? ;)

  25. Yvonne Says:

    Irgendwie tut mir das Papier jetzt richtig Leid…

  26. Frau Antonmann Says:

    Nein, Frau Yvonne, das ist nicht ihr Ernst. Vielen Dank, jetzt musste ich gerade sehr lachen:))

  27. Birgit Says:

    Ich finde, es ist alles schon gesagt. Vielen Dank, ich hab sehr lachen müssen.

    (Wusstet ihr eigentlich, dass es zwei Sorten von Klopapiernutzern gibt? Die Knüller und die Falter? (Gibt sicher auch die dritte Gruppe der Verweigerer, vielleicht wegen dem grauen, trostlosen Toilettenpapier.))

  28. Donna Says:

    tja, aber anscheinend hat die Firma Lieferengpässe, denn bei uns auf der Lehrertoilette gibt es nie welches (welch Glück für unsere Lehrerpopos).
    Oder liegt es daran, dass Schülergenerationen das Papier für doch ach so semiwitzige Abischerze gebunkert haben..? Fragen über Fragen…

  29. Frau Antonmann Says:

    Als Kind war ich Knüllerin.

  30. Frau Antonmann Says:

    Donna
    Wie gar keins oder gar kein graues? Fragen über Fragen.

  31. jette Says:

    Nun, Frau Antonmann, die hochinteressanten Themen gibt’s nur bei Ihnen, und ich freu mich, dabei sein zu dürfen.

    (Früher, beim Studium, haben wir mit Absicht das Klopapier sehr schnell aufgebraucht, weil alle uns sagten, wir müßten die Papprollen alle aufheben, wegen toller Bastelei und so. Wir haben auch extra nur das billige gekauft - also derjenige, der jeweils dran war).

    (Ach, liebe Frau Anne, kein Wunder, daß Ihr gestählter Hintern schon verwöhnt ist - da Sie viel jünger an Jahren sind als wir Alten hier, kamen Sie auch nur relativ kurz in den … den Genuß des poreizenden Papiers.)

  32. Frau Antonmann Says:

    Und ich bin so froh, dass Sie da sind.

    (Ich hatte mal ein Kloschränkchen voll mit Papprollen, wegen toller Bastelei. Das waren so viele, dass ich die schon ineinander stecken musste. Dann habe ich alle einfach mal weggeschmissen, dann sagte meine Kollegin, wir könnten doch mal so lustige Pinguine aus Klopapierrollen basteln. Tja.)

  33. kaleema Says:

    Wir hatten eine ganze Weile das gelbe oder das blaue, superweiche, mit dem Bären. Wegen der Trostlosigkeit im Bad. Dann kam Weihnachten, da duftete das sogar nach Bratapfel. Und dann wurde ich schwanger und musste mich jedes Mal erbrechen, wenn ich ins Bad gekommen bin - wegen des Bratapfelgestanks. DAS war erst trostlos. Seit dem haben wir wieder das ganz normale Weiße. Ohne den Bären.

    (@Birgit: es gibt tasächlich eine dritte Gruppe - die Wickler. wer macht denn so was? Und: in Deutschland gibt es fat nur Falter und sehr wenige Knüller. Nur mal so.)

  34. Frau Antonmann Says:

    (Was Sie so alles wissen.)

  35. jette Says:

    Das macht mich froh.

    Wenn ich in der Kita sehe, wie manch (kleine) Kinder das Papier knüllen, dann weiß ich, daß “das” erst recht nicht alles abgeht. Aber es ist toll, daß sie’s allein machen wollen. Sie lächeln so zufrieden. Und ein bisschen stolz.

  36. kaleema Says:

    (Ja, ich bin bekennende DiplomKlugscheißerin.)

  37. zwilobit » Blog Archive » Gehn Sie mal rüber Says:

    [...] Von Klopapier, erhitzten Gemütern und Erinnerungen. [...]

  38. Frau Antonmann Says:

    jette
    Und wenn ich sehe, wieviel Papier der Herr Anton nimmt, dann weiß ich, dass er es sehr gründlich meint.

    kaleema
    Dann sind Sie hier heute genau richtig ;)

  39. jette Says:

    Frau Antonmann.
    Das ist ein hinreißendes Bild!

  40. amidelanuit Says:

    ich danke von ganzem herzen für all diese kommentare. ich bin quasi beglöckt - so wunderbarst noch einmal vor dem schlafen gehen so zu lachen!!!

  41. Frau Antonmann Says:

    jette
    Ich habe mich auch ganz arg gefreut, als mir dieses Bild bei Ihrem Kommentar wieder einfiel.

    ami
    Db Eva kam gerade nach Hause und ich sprach: Bitte lies, was mich hier den ganzen Abend beglückt hat.

  42. Yvonne Says:

    Gern geschehen :-)

  43. Elmi Says:

    You made my day :D

  44. Anika Says:

    Wahnsinn. das sind die meisten Kommentare, die ich außerhalb von spreeblick in so kurzer Zeit je auf einen Artikel gesehen habe…Gratulation zur Kommentar-Party^^

  45. Frau Antonmann Says:

    Dankeschön. Ich habe allerdings auch ordentlich mitgefeiert bei der Party.

  46. vreni Says:

    ich glaube, die selbe firma stellt auch schmirgelpapier her – nach nur leicht modifizierter rezeptur.

  47. nuufirella Says:

    Oh wei… ich habe es so gehaßt als ich zur schule ging. Schön, dass du mal drüber geschrieben hast!

  48. jette Says:

    (Ach, Frau Antonmann, so nebenbei gesagt, dieses extrem dünne Klopapier, was man auf diesen großen Rollen z.B. in Kino- und Raststättentoiletten vorfindet, ist auch nervig, erstens, weil es sich oft schlecht abrollen läßt und gleich reißt, wenn die Rolle “frisch” ist und weil man zweitens mehr davon nehmen muß. Und kennen Sie vielleicht auch so manche Klopapierrollen, wo das Papier anfangs aneinanderklebt und beim Abrollen schon die nächstes Lage anreißt und man findet nicht sofort, was wo ist und wo der Anfang ist und überhaupt … und man wird ganz verrückt dabei? Dumm ist auch, wenn eine Klorolle ins Klo fällt. - Sie sehen, ich hab mich in der Nacht sehr mit diesem Thema beschäftigt.)

  49. giftzwerg Says:

    Hrrmhrrm…
    Ich bin ein Wickler.

    So. Das musste mal gesagt werden.
    (aber auch erst seitdem der Bauch so groß geworden ist, dass das Knüllen bei falscher Haltung dazu führt, dass der ganze Klopapierwust aufgeht und somit dann nicht mehr besonders effektiv ist… ja,ja, ein Kind verändert ja alles *gniggel*)

    Jette:
    Tza! Aber das waren sehr intensiv gelebte wenige Jahre, das kann ich Ihnen sagen. Bei uns wurde dieses tolle Schmirgelpapier im Trabi soggar noch herumgefahren. Wärmend verpackt in einem Häkelkleidchen, versteht sich.

    (Herrlich, diese Kommentare bei Ihnen, Frau Antonmann - ich gestehe - mir kamen soeben die Tränen. Und das (kursiv, bitte!) obwohl (/kursiv) mir das gute Papier im Gegensatz zu Yvonne nicht wirklich leid tut.
    Also Yvonne tut mir auch nicht leid, aber ihr tut ja das Papier… und so… Ihr wisst schon. Ja.)

  50. fraubergzwerg Says:

    Ich kenne jemanden der fizzelt Blatt für Blatt ab, um daraus einen Stapel zu basteln, den er dann auf der Heizung ablegt (1 Blatt bleiben immer übrig). Wie man sieht es gibt auch noch die Vorhersortierer……mich macht sowas wahnsinnig. Es ist nicht das Kind :O)

    Habe ich den 50. Kommentar ????

  51. Steph Says:

    Zu Schulzeiten haben haben wir damit gerne mal im angefeuchteten Zustand herumgeworfen. Wird wunderbar hart das Zeug und lässt sich quasi nicht mehr von Wänden und Decke entfernen - also seien Sie wenigstens froh, liebe Frau Antonmann, dass Sie keine Mittelstufe unterrichten. Aber seit ich mich wieder auf universitären Toiletten herumärgere, überlege ich ernsthaft, nicht auch immer so eine umhäkelte Rolle mit mir herumzuführen (besonders gefiel mir da übrigens früher die Variante meiner Großeltern: eine Art Barbiepuppe mit abgesägten Beinen im schicken Strickkleid ;-)

  52. gabrielstagebuch Says:

    In dieser Firma werden auch die Handpapiertücher hergestellt die es auf jeder Schultoilette an den Waschbecken gab.

  53. Frau Antonmann Says:

    vreni
    Dafür gibt es das Schmirgelpapier wenigstens auch mal in unterschiedlichen Farben.

    jette
    Oh ja, ganze Klorollen in Toilette kenne ich auch, wenn dann die Rolle do durchweicht ist, dass man sie nur noch wegschmeißen kann.

    giftzwerg und Steph
    Häkelkleider sind Kult. Ob es sowas heute wohl noch immer gibt?

    fraubergzwerg
    Hm, wer könnte es dann nur sein? ;))

    gabrielstagebuch
    Gibt, die es auf jeder Schultoilette gibt.

    alle
    Glaubt hier eigentlich noch irgendwer, dass ich jemals wieder vernünftig aufs Schulklo gehen kann, ohne dass gleich ein ganzer Kommentarfilm vor meinem inneren Auge abläuft?

  54. stilke Says:

    @frau antonmann: NÖÖÖÖÖÖÖ :mrgreen:

  55. jette Says:

    Das wird doch dann aber immer irre lustig, wenn Sie auf’s Schulklo gehn!

  56. fraubergzwerg Says:

    Als ich ich vorhin mal auf dem stillen Örtchen war, habe ich sehr lachen müssen….ich hoffe ich muß jetzt nicht immer an Sie denken wenn ich dort bin :O).

    Schönes Wochenende :O)))))

  57. Sabine Says:

    also die Debatte beglückt mich auch am nächsten Tag noch…. vielleicht noch eine andere Perspektive: das graue dünne Matschpapier hat tatsächlich den Vorteil, dass es sich, nachdem meine besonders begabten, Klorollen- in Schüssel- versenkenden Schüler mal wieder eine Überschwemmungsparty gefeiert haben von behandschuhter Frau Lehrerin wieder problemfrei rausziehen lässt- da so dünn und so glitschig. Kann man durchaus als Vorteil betrachten, wenn sich einem diese Aufgabe jeden zweiten Tag stellt….

  58. giftzwerg Says:

    Natürlich gibt es die Häkelklorollenwärmer noch! Wenn ich stricken könnte (also so richtig), würde ich Ihnen jetzt einen machen und schicken.

    Und natürlich glauben wir NICHT, dass hier jetzt noch irgendjemand Kommentarfilmfrei auf IRGENDEINE öffentliche Toilette gehen kann. Allerdings ist das doch sehr schön - schließlich hat man da ja sonst nichts zu lachen. (Obwohl, beim letzten Mal habe ich da einen sehr schönen Spruch gelesen, geradezu Toilettenpoesie, und da musste ich ganz schön lachen.
    Der ging so:

    “Auf diesem Klo, da sitzt ein Geist
    der jedem in die Klöten beißt.
    Doch mich, mich hat er nicht gebissen -
    denn ich hab ihm auf den Kopf geschissen.”

    Ist das nicht schön? So liebevoll gedichtet in AABB-Metrik… Die Eltern müssen stolz sein.

  59. giftzwerg Says:

    also “häkeln” meine ich, nicht stricken… sonst wären es ja Strickklorollenwärmer…

  60. Frau Antonmann Says:

    jette
    Ich habe mich richtig gefreut, als sich meine Blase meldete…

    fraubergzwerg
    Das hoffe ich auch. Für Sie und für mich:) Ebenso ein schönes Wochenende.

    Sabine
    Unser schlauer Hausmeister hat ja in den Schülertoiletten so Behälter angebracht, in die die Klorollen eingeschlossen werden und man sich das Papier für den augenblicklichen Bedarf rauszieht. Wir hatten nämlich auch große Probleme mit den Klorollenversenkern. Ist jetzt aber tatsächlich besser geworden.

    giftzwerg
    Aber wer bitteschön benutzt denn sowas noch? Und gibt es Geschäfte, in denen man die Häkelpuppen kaufen kann?

  61. Diba Says:

    In meinem Gluckenbeutel (, im Handschuhfach, im Kofferraum, im Ersatzgluckenbeutel, im NICHTGluckenaberBeutel, in den Schulrucksäcken…) schlummert immer eine Flachpackung (oder doch to-go-package?) Pamp.ers Feuchttücher.
    Wir sind GrauRauStinkpapierignoranten. Immer und überall.
    Und wenn der Eimer auf dem Örtchen fehlt, sind wir auch Umweltignoranten.
    Flutsch und weg.

    So.
    Das war Nr. 60.

  62. Frau Antonmann Says:

    Die kann man wenigstens ordentlich wegspülen.
    Hat die Schule eigentlich mal nachgerechnet, dass es eventuell wesentlich sinnvoller wäre in Flauscheklopapier zu investieren, weil man gleichzeitig eine enorme Wassereinsparung hätte.

    (Wer liest denn eigentlich noch die ganzen Kommentare? Also, ich habe na.tür.lich alle gelesen, aber ansonsten? Das erschlägt einen doch.)

  63. jette Says:

    Ich lese bis zum bitteren Ende!

  64. Daniela Says:

    In meiner Schule gibt es dazu auch noch so widerliche Stinkeseife am Waschbecken, damit man den *börks* Papiergeruch ersetzen kann.

    Wir haben übrigens mal mit dem Gedanken gespielt, ob das Klopapier vielleicht dazu gedacht ist, daraus kleine Schächtelchen zu falten und dann in diese… Sie wissen schon….

  65. Frau Antonmann Says:

    jette
    Du Gute.

    Daniela
    Wir haben ganz feine hellgrüne Flüssigseife auf dem Lehrerklo und seit einiger Zeit auch endlich warmes Wasser. Kennen Sie diese Seifen, bei denen man unten so an einem, ähh, Ding drehen muss und dann kommen so krümelige Seifenflocken raus? Brrr.

    (Ich habe einen Schüler, der sagt immer zu allen Sachen ähh, Dings und ich weiß nie, was der meint.)

  66. amidelanuit Says:

    65 kommentare???!!! halloooo!?

    :)

  67. Frau Antonmann Says:

    Danke, jetzt sind es 66. Nee, ach nee, mit diesem jetzt 67:)

    (Da sind Sie platt, was?)

  68. Cecie Says:

    die häkeldinger kann man btw. bei dawanda kaufen. und da nennen die sich klorollenverstecker. und ja, ich kann häkeln. und stricken. aber nie im leben so n ding ;o)

    viele grüsse, eine bewunderin der kurzen knackigen posts mit den eeeeellenlangen kommentarschlangen hintendran *gg*

  69. Feuervogel Says:

    67 - ich glaub es nicht, weil an dieser Stelle unbedingt noch mal erwähnt werden muss, dass es in der untergegangenen Republik nämlich gar nicht immer Klopapier gab. Noch nicht mal das graue. Ich erinnere mich an einen anstrengenden Tag an dem wir Internatsschüler sämtliche Drogerien der dortigen Bezirksstadt abklapperten - ohne Ergebnis. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir zumindest dieser Mangel nicht mal bewusst. Man hatte ja Eltern und die wussten, was rar ist. Am Ende riet uns jemand zu einem ganz bestimmten …. … Schreibwarengeschäft(!!). Die hatten welches da. Und wir durften weiter schmirgeln. Alternativ zerschnitten die Leute Zeitungspapier, aber das gab häufig schwarze Streifen am Hintern. (Ende des Geschichtsunterrichts)

  70. Feuervogel Says:

    69, 70 …

  71. Frau Antonmann Says:

    Cecie
    Klorollenverstecker?!! Gibt es auch Klorollenversteckerverstecker? Fände ich viel wichtiger.

    Feuervogel
    Na, das nenne ich doch mal wirklich interessanten Geschichtsunterricht. Das sind auf jeden Fall die Geschichten, die man nie vergisst. Das mit den schwarzen Streifen gefällt mir:)

  72. DüneSieben Says:

    Ich habe ja bisher noch gar nichts zu namibischem Klopapier gesagt…;)

  73. Frau Antonmann Says:

    Bitte, bitte, bitte…

  74. DüneSieben Says:

    Aaalso: Es muss damals ähnlich wie das zu DDR Zeiten gewesen sein. Muster gabs nicht. Weich war es auch nicht. Und sparsam mussten wir damit umgehen, hat meine Mutter uns immer eingebleut. Es wurde immer im “special” gekauft und es war und ist immer noch einzeln verpackt. Also jede Rolle einzeln in Papier verpackt. Nicht so große Plastikpackungen wie hier bei “uns”. Und auf der Verpackung waren so Siebzigerjahreblumen.
    Und wir hatten mal ein Au-pair (also ich als meine Kinder kleiner waren, nicht als ich klein war), die hat nach dem Badputzen oft so eine schnieke Ecke ins erste Blatt gefaltet, so wie in feinen Hotels und billigen Pensionen.
    (Mehr fällt mir leider nicht ein - aber wenn, seien Sie gewiss, Frau Antonmann, ich werde es hier eintragen, und sei es der 199. Kommentar)
    (Wahnsinn, das! Mit den vielen Kommentaren…)

  75. jette Says:

    Frau Feuervogel, daran kann ich mich erinnern, allerdings kenn ich’s nur zur Wendezeit, als es kein einziges Ost-Papier mehr gab, dann nur noch West-Papier, nämlich zwei Rollen für 3,50 oder so!!

  76. Frau Antonmann Says:

    DüneSieben
    Meine Mutter und ich waren vor ein paar Jahren mal für ein Wochenende in Bern in einem Wahnsinnshotel. Dort wurde das Klopapierende auch immer zum Dreieck gefaltet. Wir mussten sehr über diesen Unsinn lachen und in den Monaten nach dem Hotelwochenende habe ich bei meiner Mutter auf dem Klo, immer wenn bei ihr war, das Papier auch so liebevoll gefaltet.

  77. DüneSieben Says:

    Und wenn wir irgendwohin gefahren sind, was ja in Namibia zwangsläufig mit Orten mit wenig bis gar keiner Zivilisation verbunden ist, dann war ausreichend Klopapier immer ganz oben auf der Liste der mitzunehmenden Dinge.

  78. kaleema Says:

    Wir waren mal in der Karibik, da hat das Zimmermädchen wegen der unübersehbaren Requisiten auf meinem Nachttisch (Kerze, Blume, Kuchen, Kate) die richtigen Schlüsse gezogen. Also hat sie einen aufwändigen Schwan aus meinem NachtDings… äh… Sarong gedreht. Und Augen aus Klopapierfitzeln drangepappt. Fand ich irgendwie rührend…

  79. Frau Antonmann Says:

    Mit Spucke drangeklebt?

  80. kaleema Says:

    Ich weiß nicht genau. Wenn ich darüber nachdenke, wird mir schlecht. Vielleicht nur so drangefummelt?

    Ha! der 80. ist meiner!

  81. IneS. Says:

    So. ICH hab jetzt ALLE Kommentare zu diesem Thema gelesen (und sehr lachen müssen, danke dafür!)

    Und ich kann mich auch noch an das damals noch jugoslawische Klopapier auf dem Plumpsklo meiner Oma erinnern (einmal im Jahr, dafür gleich vier Wochen lang!)-> nämlich ebenfalls kleingerissene Zeitungen und Zeitschriften.

    (Und bei dem Gedanken daran muss ich auch unwillkürlich die Arschbacken zusammenkneifen…)

    (Und wir hatten im Gepäck für vier Wochen “Heimat”-urlaub auch immer Un.mengen Klopapier dabei…)

  82. Schul-Blogger Says:

    Eswird eben überall gespart , auch in Schulen. Wahrscheinlich zählt Schulklopapier schon zu den Ausgaben für Papiergeld ;)

  83. Frau Antonmann Says:

    IneS.
    Du bist ein sehr gute Blogleserin. Eins, setzen. (Ich schreibe gerade Zeugnisse;)
    Ich habe ähnliche Klopapiererinnerungen von einer Reise nach Rumänien. Da wurde u. a. das benutze Klopapier in den im Bad stehen Ofen geschmissen, um das nächste Feuer damit anzuheizen.

    Schul-Blogger
    :)

  84. gudrun Says:

    Freitag in der Schule - nach 1,5 Jahren wieder - weißes (!) mäßig weiches (!) Klopapier auf dem Lehrerklo gefunden…

  85. gudrun Says:

    also, nach 1,5 jahren wieder in der Schule - ich, nicht das Klopapier ;-)

  86. Frau Antonmann Says:

    Nachdem ich den Post geschrieben hatte, fragte ich meine Kinder, ob sie dieses Klopapier kennen würden und beide meinte: Nein. Ich war fassungslos. Es gibt anscheinend Schulen, an denen man mehr Wert auf der Wohlergehen der Schüler und Lehrer achtet;)

    (Alles Gute zum Neustart.)

  87. Manu Says:

    In Russland wird übrigens in vielen bzw. den meisten öffentlich zugänglichen Toiletten ganz auf Klopapier verzichtet, so dass man immer eine Packung Papiertaschentücher dabei haben sollte. Außerdem muss das Papier - wenn denn welches da ist oder man ersatzweise eigenes benutzt - dann in den (meist offenen) Eimer entsorgt werden, weil andernfalls die Kanalisation verstopft…

    Ich bin übrigens auch sehr beeindruckt von den Kommentaren - das scheint ein Thema der Marke “Was ich schon immer mal loswerden wollte, mich aber von selbst nie anzusprechen traute” zu sein…

  88. gudrun Says:

    (Danke!)

  89. rot « Frau Antonmann Says:

    [...] graue Variante zum Händetrocknen erweist sich auch in diesem Einsatzbereich in Punkto Saugkraft als [...]

  90. selber schuld « Frau Antonmann Says:

    [...] ganz nötig auf’s Klo muss, man dort aber nicht mehr gehen will, weil halt Schulklo, Sie wissen schon, dann verbringt man die ganze Autofahrt mit nur einem einzigen Gedanken. Jede kleinste [...]

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