grau
10. Januar 2008
Es gibt bestimmt eine große Firma, die stellt nur Schultoilettenpapier her. Sie wissen schon, dieses graue, harte, das so muffig nach altem Papier riecht und so, sagen wir, ineffektiv in der Benutzung ist, mit so wenig Saug- und Wischkraft, das sich nur durch mehrmaliges Spülen in den Abfluss quälen lässt. In dieser Firma arbeiten bestimmt nur ganz unglückliche Menschen, mit grauer Haut, grauen Gedanken und grauen Kitteln.
10. Januar 2008 at 18:47
es wurde zeit, dass sich da mal jemand gedanken drüber macht. dass Sie das sein werden, hätte ich nicht geglaubt. ;-)
(haben Sie sich zu diesem thema schon mit frau ami ausgetauscht?)
10. Januar 2008 at 19:04
(Nein. Hätte ich das denn tun müssen?)
10. Januar 2008 at 19:20
(ich wusste, dass wenn sich da mal jemand mit beschäftigt, dann ist es frau antonmann…..! und ich hab mich das schon immer gefragt, ob die mitarbeiter richtig schlimm rauhe hände haben vom herstellen)
10. Januar 2008 at 19:21
oh, sie sprechen mir ja so aus dem herzen! (diese firma stellt das papier nämlich auch für universitäten her…)
10. Januar 2008 at 19:28
Diese Firma ist bestimmt eine ganz große Firma, mir fiel nämlich gerade ein, dass die auch die Bahn beliefern.
10. Januar 2008 at 19:41
Ach kommse!
Damals, in der DDR, da gab es so ein hellrötlichbraunes, das war so hart am Arsch, daß der ganz rot wurde und man mit Zellstoff (denn Taschentücher gab es damals nicht, und ja, wir hatten immer nach dem zweitenmal Schnupfennaseputzen eine entzündete Nase) nochmal nachtupfte. Da ist das, was Sie meinen, nischt dagegen. Auch schlimm, natürlich. Aber trotzdem.
(Zu Hause nur extra weich.)
10. Januar 2008 at 19:56
und für große konzerne stellen die das auch her. ganz furschtbar das, man kann sich noch nicht mal bequem draufsetzten, wenn man den klorand damit bedeckt….
10. Januar 2008 at 19:58
Ich wusste schon, dass bestimmt irgendein DDR Kommentar kommen würde. Mein Streichelpo hat zwar so etwas nie erlebt, aber ich weiß, dass ich als Kind immer tief beeindruckt war, wenn mir meine Mutter nach den DDR Besuchen von dem grausigen Toilettenpapier erzählte.
Die Menschen, die in so einer Fabirk gearbeitet haben, mag ich mir gar nicht vorstellen.
10. Januar 2008 at 20:26
Graue Herren.
10. Januar 2008 at 20:28
Mit grauen Zigarren aus Klopapier gewickelt.
10. Januar 2008 at 20:30
Wie bei Momo
10. Januar 2008 at 20:36
Ich hatte mal eine Schildkröte aus Pappmaché, weichem Klopapier-Pappmaché, weil das so gut ging.
10. Januar 2008 at 20:39
und in der fabrik nebenan werden diese saublöden prägeservietten hergestellt, die es meist am imbiss gibt. die saugen nämlich auch gar nichts auf. damit kann man nicht mal dem kind den mund abwischen, weil es einfach nix bringt. nur die sind weiß…
10. Januar 2008 at 20:54
rebenwanderin
genau, die haben mit Sicherheit auch Klopapier geraucht
jette
Die Schildkröte war bestimmt ganz kuschelig weich.
mamaschwaner
aus so ganz dünnem glänzenden Papier
10. Januar 2008 at 20:55
jeder Ossi (wie ich) lächelt da jetzt ganz leicht, aber unsere Popo´s sind gestählt, die werden nicht mehr rot davon :OD
10. Januar 2008 at 20:57
Pohornhaut, gibt es sowas?
10. Januar 2008 at 21:01
:)
10. Januar 2008 at 21:04
mein gestählter ossi-popo ist dank des kuschelpapiers vom klassenfeind aber mittlerweile zu verwöhnt, um das graupapier mit schmunzeln betrachten zu können.
(immerhin, die dachpappe von damals™ ist es wirklich nicht)
10. Januar 2008 at 21:06
wir Warmduscher, tze
10. Januar 2008 at 21:09
Nun wissen wir, woher die Idee für “Momo” kam…
/me hat zuhause übrigens nur feinstes, vierlagiges in (kursiv, bitte) Farbe (/kursiv). Und dazu Hakle feucht. Wenn schon, denn schon.
Und das, (kursiv, bitte) obwohl (/kursiv) auch mein Hintern vom feinsten Ossi-Schmirgelpapier abgehärtet wurde.
10. Januar 2008 at 21:15
Ich finde, dieses Toilettenpapier ist so ziemlich das trostloseste, was es auf der Welt gibt, Es sieht trostlos aus, es riecht trostlos und mein Poppes ist hinterher auch untröstlich.
10. Januar 2008 at 21:17
Toilettenpapier ohne Hoffnung, hach.
10. Januar 2008 at 21:31
Diese Firma ist im Nachbarort meiner Eltern. Ich kenne da jemanden, der da im Einkauf ist. Diese Dame ist blond und sehr lebensfroh.
10. Januar 2008 at 21:33
Könnest du da nicht mal Bescheid sagen, dass wir uns alle viel mehr über blondes und lebensfrohes Toilettenpapier als über graues und trostloses freuen würden? ;)
10. Januar 2008 at 21:36
Irgendwie tut mir das Papier jetzt richtig Leid…
10. Januar 2008 at 21:38
Nein, Frau Yvonne, das ist nicht ihr Ernst. Vielen Dank, jetzt musste ich gerade sehr lachen:))
10. Januar 2008 at 21:49
Ich finde, es ist alles schon gesagt. Vielen Dank, ich hab sehr lachen müssen.
(Wusstet ihr eigentlich, dass es zwei Sorten von Klopapiernutzern gibt? Die Knüller und die Falter? (Gibt sicher auch die dritte Gruppe der Verweigerer, vielleicht wegen dem grauen, trostlosen Toilettenpapier.))
10. Januar 2008 at 21:51
tja, aber anscheinend hat die Firma Lieferengpässe, denn bei uns auf der Lehrertoilette gibt es nie welches (welch Glück für unsere Lehrerpopos).
Oder liegt es daran, dass Schülergenerationen das Papier für doch ach so semiwitzige Abischerze gebunkert haben..? Fragen über Fragen…
10. Januar 2008 at 21:52
Als Kind war ich Knüllerin.
10. Januar 2008 at 21:54
Donna
Wie gar keins oder gar kein graues? Fragen über Fragen.
10. Januar 2008 at 22:01
Nun, Frau Antonmann, die hochinteressanten Themen gibt’s nur bei Ihnen, und ich freu mich, dabei sein zu dürfen.
(Früher, beim Studium, haben wir mit Absicht das Klopapier sehr schnell aufgebraucht, weil alle uns sagten, wir müßten die Papprollen alle aufheben, wegen toller Bastelei und so. Wir haben auch extra nur das billige gekauft - also derjenige, der jeweils dran war).
(Ach, liebe Frau Anne, kein Wunder, daß Ihr gestählter Hintern schon verwöhnt ist - da Sie viel jünger an Jahren sind als wir Alten hier, kamen Sie auch nur relativ kurz in den … den Genuß des poreizenden Papiers.)
10. Januar 2008 at 22:08
Und ich bin so froh, dass Sie da sind.
(Ich hatte mal ein Kloschränkchen voll mit Papprollen, wegen toller Bastelei. Das waren so viele, dass ich die schon ineinander stecken musste. Dann habe ich alle einfach mal weggeschmissen, dann sagte meine Kollegin, wir könnten doch mal so lustige Pinguine aus Klopapierrollen basteln. Tja.)
10. Januar 2008 at 22:08
Wir hatten eine ganze Weile das gelbe oder das blaue, superweiche, mit dem Bären. Wegen der Trostlosigkeit im Bad. Dann kam Weihnachten, da duftete das sogar nach Bratapfel. Und dann wurde ich schwanger und musste mich jedes Mal erbrechen, wenn ich ins Bad gekommen bin - wegen des Bratapfelgestanks. DAS war erst trostlos. Seit dem haben wir wieder das ganz normale Weiße. Ohne den Bären.
(@Birgit: es gibt tasächlich eine dritte Gruppe - die Wickler. wer macht denn so was? Und: in Deutschland gibt es fat nur Falter und sehr wenige Knüller. Nur mal so.)
10. Januar 2008 at 22:09
(Was Sie so alles wissen.)
10. Januar 2008 at 22:12
Das macht mich froh.
Wenn ich in der Kita sehe, wie manch (kleine) Kinder das Papier knüllen, dann weiß ich, daß “das” erst recht nicht alles abgeht. Aber es ist toll, daß sie’s allein machen wollen. Sie lächeln so zufrieden. Und ein bisschen stolz.
10. Januar 2008 at 22:13
(Ja, ich bin bekennende DiplomKlugscheißerin.)
10. Januar 2008 at 22:25
[...] Von Klopapier, erhitzten Gemütern und Erinnerungen. [...]
10. Januar 2008 at 22:27
jette
Und wenn ich sehe, wieviel Papier der Herr Anton nimmt, dann weiß ich, dass er es sehr gründlich meint.
kaleema
Dann sind Sie hier heute genau richtig ;)
10. Januar 2008 at 22:28
Frau Antonmann.
Das ist ein hinreißendes Bild!
10. Januar 2008 at 22:34
ich danke von ganzem herzen für all diese kommentare. ich bin quasi beglöckt - so wunderbarst noch einmal vor dem schlafen gehen so zu lachen!!!
10. Januar 2008 at 22:39
jette
Ich habe mich auch ganz arg gefreut, als mir dieses Bild bei Ihrem Kommentar wieder einfiel.
ami
Db Eva kam gerade nach Hause und ich sprach: Bitte lies, was mich hier den ganzen Abend beglückt hat.
10. Januar 2008 at 23:05
Gern geschehen :-)
11. Januar 2008 at 0:33
You made my day :D
11. Januar 2008 at 2:55
Wahnsinn. das sind die meisten Kommentare, die ich außerhalb von spreeblick in so kurzer Zeit je auf einen Artikel gesehen habe…Gratulation zur Kommentar-Party^^
11. Januar 2008 at 7:15
Dankeschön. Ich habe allerdings auch ordentlich mitgefeiert bei der Party.
11. Januar 2008 at 8:55
ich glaube, die selbe firma stellt auch schmirgelpapier her – nach nur leicht modifizierter rezeptur.
11. Januar 2008 at 10:23
Oh wei… ich habe es so gehaßt als ich zur schule ging. Schön, dass du mal drüber geschrieben hast!
11. Januar 2008 at 11:01
(Ach, Frau Antonmann, so nebenbei gesagt, dieses extrem dünne Klopapier, was man auf diesen großen Rollen z.B. in Kino- und Raststättentoiletten vorfindet, ist auch nervig, erstens, weil es sich oft schlecht abrollen läßt und gleich reißt, wenn die Rolle “frisch” ist und weil man zweitens mehr davon nehmen muß. Und kennen Sie vielleicht auch so manche Klopapierrollen, wo das Papier anfangs aneinanderklebt und beim Abrollen schon die nächstes Lage anreißt und man findet nicht sofort, was wo ist und wo der Anfang ist und überhaupt … und man wird ganz verrückt dabei? Dumm ist auch, wenn eine Klorolle ins Klo fällt. - Sie sehen, ich hab mich in der Nacht sehr mit diesem Thema beschäftigt.)
11. Januar 2008 at 11:21
Hrrmhrrm…
Ich bin ein Wickler.
So. Das musste mal gesagt werden.
(aber auch erst seitdem der Bauch so groß geworden ist, dass das Knüllen bei falscher Haltung dazu führt, dass der ganze Klopapierwust aufgeht und somit dann nicht mehr besonders effektiv ist… ja,ja, ein Kind verändert ja alles *gniggel*)
Jette:
Tza! Aber das waren sehr intensiv gelebte wenige Jahre, das kann ich Ihnen sagen. Bei uns wurde dieses tolle Schmirgelpapier im Trabi soggar noch herumgefahren. Wärmend verpackt in einem Häkelkleidchen, versteht sich.
(Herrlich, diese Kommentare bei Ihnen, Frau Antonmann - ich gestehe - mir kamen soeben die Tränen. Und das (kursiv, bitte!) obwohl (/kursiv) mir das gute Papier im Gegensatz zu Yvonne nicht wirklich leid tut.
Also Yvonne tut mir auch nicht leid, aber ihr tut ja das Papier… und so… Ihr wisst schon. Ja.)
11. Januar 2008 at 11:54
Ich kenne jemanden der fizzelt Blatt für Blatt ab, um daraus einen Stapel zu basteln, den er dann auf der Heizung ablegt (1 Blatt bleiben immer übrig). Wie man sieht es gibt auch noch die Vorhersortierer……mich macht sowas wahnsinnig. Es ist nicht das Kind :O)
Habe ich den 50. Kommentar ????
11. Januar 2008 at 12:06
Zu Schulzeiten haben haben wir damit gerne mal im angefeuchteten Zustand herumgeworfen. Wird wunderbar hart das Zeug und lässt sich quasi nicht mehr von Wänden und Decke entfernen - also seien Sie wenigstens froh, liebe Frau Antonmann, dass Sie keine Mittelstufe unterrichten. Aber seit ich mich wieder auf universitären Toiletten herumärgere, überlege ich ernsthaft, nicht auch immer so eine umhäkelte Rolle mit mir herumzuführen (besonders gefiel mir da übrigens früher die Variante meiner Großeltern: eine Art Barbiepuppe mit abgesägten Beinen im schicken Strickkleid ;-)
11. Januar 2008 at 12:20
In dieser Firma werden auch die Handpapiertücher hergestellt die es auf jeder Schultoilette an den Waschbecken gab.
11. Januar 2008 at 13:21
vreni
Dafür gibt es das Schmirgelpapier wenigstens auch mal in unterschiedlichen Farben.
jette
Oh ja, ganze Klorollen in Toilette kenne ich auch, wenn dann die Rolle do durchweicht ist, dass man sie nur noch wegschmeißen kann.
giftzwerg und Steph
Häkelkleider sind Kult. Ob es sowas heute wohl noch immer gibt?
fraubergzwerg
Hm, wer könnte es dann nur sein? ;))
gabrielstagebuch
Gibt, die es auf jeder Schultoilette gibt.
alle
Glaubt hier eigentlich noch irgendwer, dass ich jemals wieder vernünftig aufs Schulklo gehen kann, ohne dass gleich ein ganzer Kommentarfilm vor meinem inneren Auge abläuft?
11. Januar 2008 at 13:46
@frau antonmann: NÖÖÖÖÖÖÖ :mrgreen:
11. Januar 2008 at 14:30
Das wird doch dann aber immer irre lustig, wenn Sie auf’s Schulklo gehn!
11. Januar 2008 at 14:35
Als ich ich vorhin mal auf dem stillen Örtchen war, habe ich sehr lachen müssen….ich hoffe ich muß jetzt nicht immer an Sie denken wenn ich dort bin :O).
Schönes Wochenende :O)))))
11. Januar 2008 at 15:05
also die Debatte beglückt mich auch am nächsten Tag noch…. vielleicht noch eine andere Perspektive: das graue dünne Matschpapier hat tatsächlich den Vorteil, dass es sich, nachdem meine besonders begabten, Klorollen- in Schüssel- versenkenden Schüler mal wieder eine Überschwemmungsparty gefeiert haben von behandschuhter Frau Lehrerin wieder problemfrei rausziehen lässt- da so dünn und so glitschig. Kann man durchaus als Vorteil betrachten, wenn sich einem diese Aufgabe jeden zweiten Tag stellt….
11. Januar 2008 at 15:33
Natürlich gibt es die Häkelklorollenwärmer noch! Wenn ich stricken könnte (also so richtig), würde ich Ihnen jetzt einen machen und schicken.
Und natürlich glauben wir NICHT, dass hier jetzt noch irgendjemand Kommentarfilmfrei auf IRGENDEINE öffentliche Toilette gehen kann. Allerdings ist das doch sehr schön - schließlich hat man da ja sonst nichts zu lachen. (Obwohl, beim letzten Mal habe ich da einen sehr schönen Spruch gelesen, geradezu Toilettenpoesie, und da musste ich ganz schön lachen.
Der ging so:
“Auf diesem Klo, da sitzt ein Geist
der jedem in die Klöten beißt.
Doch mich, mich hat er nicht gebissen -
denn ich hab ihm auf den Kopf geschissen.”
Ist das nicht schön? So liebevoll gedichtet in AABB-Metrik… Die Eltern müssen stolz sein.
11. Januar 2008 at 15:34
also “häkeln” meine ich, nicht stricken… sonst wären es ja Strickklorollenwärmer…
11. Januar 2008 at 16:09
jette
Ich habe mich richtig gefreut, als sich meine Blase meldete…
fraubergzwerg
Das hoffe ich auch. Für Sie und für mich:) Ebenso ein schönes Wochenende.
Sabine
Unser schlauer Hausmeister hat ja in den Schülertoiletten so Behälter angebracht, in die die Klorollen eingeschlossen werden und man sich das Papier für den augenblicklichen Bedarf rauszieht. Wir hatten nämlich auch große Probleme mit den Klorollenversenkern. Ist jetzt aber tatsächlich besser geworden.
giftzwerg
Aber wer bitteschön benutzt denn sowas noch? Und gibt es Geschäfte, in denen man die Häkelpuppen kaufen kann?
11. Januar 2008 at 16:22
In meinem Gluckenbeutel (, im Handschuhfach, im Kofferraum, im Ersatzgluckenbeutel, im NICHTGluckenaberBeutel, in den Schulrucksäcken…) schlummert immer eine Flachpackung (oder doch to-go-package?) Pamp.ers Feuchttücher.
Wir sind GrauRauStinkpapierignoranten. Immer und überall.
Und wenn der Eimer auf dem Örtchen fehlt, sind wir auch Umweltignoranten.
Flutsch und weg.
So.
Das war Nr. 60.
11. Januar 2008 at 16:31
Die kann man wenigstens ordentlich wegspülen.
Hat die Schule eigentlich mal nachgerechnet, dass es eventuell wesentlich sinnvoller wäre in Flauscheklopapier zu investieren, weil man gleichzeitig eine enorme Wassereinsparung hätte.
(Wer liest denn eigentlich noch die ganzen Kommentare? Also, ich habe na.tür.lich alle gelesen, aber ansonsten? Das erschlägt einen doch.)
11. Januar 2008 at 17:58
Ich lese bis zum bitteren Ende!
11. Januar 2008 at 18:12
In meiner Schule gibt es dazu auch noch so widerliche Stinkeseife am Waschbecken, damit man den *börks* Papiergeruch ersetzen kann.
Wir haben übrigens mal mit dem Gedanken gespielt, ob das Klopapier vielleicht dazu gedacht ist, daraus kleine Schächtelchen zu falten und dann in diese… Sie wissen schon….
11. Januar 2008 at 18:28
jette
Du Gute.
Daniela
Wir haben ganz feine hellgrüne Flüssigseife auf dem Lehrerklo und seit einiger Zeit auch endlich warmes Wasser. Kennen Sie diese Seifen, bei denen man unten so an einem, ähh, Ding drehen muss und dann kommen so krümelige Seifenflocken raus? Brrr.
(Ich habe einen Schüler, der sagt immer zu allen Sachen ähh, Dings und ich weiß nie, was der meint.)
11. Januar 2008 at 19:33
65 kommentare???!!! halloooo!?
:)
11. Januar 2008 at 19:40
Danke, jetzt sind es 66. Nee, ach nee, mit diesem jetzt 67:)
(Da sind Sie platt, was?)
11. Januar 2008 at 19:56
die häkeldinger kann man btw. bei dawanda kaufen. und da nennen die sich klorollenverstecker. und ja, ich kann häkeln. und stricken. aber nie im leben so n ding ;o)
viele grüsse, eine bewunderin der kurzen knackigen posts mit den eeeeellenlangen kommentarschlangen hintendran *gg*
11. Januar 2008 at 20:02
67 - ich glaub es nicht, weil an dieser Stelle unbedingt noch mal erwähnt werden muss, dass es in der untergegangenen Republik nämlich gar nicht immer Klopapier gab. Noch nicht mal das graue. Ich erinnere mich an einen anstrengenden Tag an dem wir Internatsschüler sämtliche Drogerien der dortigen Bezirksstadt abklapperten - ohne Ergebnis. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir zumindest dieser Mangel nicht mal bewusst. Man hatte ja Eltern und die wussten, was rar ist. Am Ende riet uns jemand zu einem ganz bestimmten …. … Schreibwarengeschäft(!!). Die hatten welches da. Und wir durften weiter schmirgeln. Alternativ zerschnitten die Leute Zeitungspapier, aber das gab häufig schwarze Streifen am Hintern. (Ende des Geschichtsunterrichts)
11. Januar 2008 at 20:02
69, 70 …
11. Januar 2008 at 20:25
Cecie
Klorollenverstecker?!! Gibt es auch Klorollenversteckerverstecker? Fände ich viel wichtiger.
Feuervogel
Na, das nenne ich doch mal wirklich interessanten Geschichtsunterricht. Das sind auf jeden Fall die Geschichten, die man nie vergisst. Das mit den schwarzen Streifen gefällt mir:)
11. Januar 2008 at 20:31
Ich habe ja bisher noch gar nichts zu namibischem Klopapier gesagt…;)
11. Januar 2008 at 20:38
Bitte, bitte, bitte…
11. Januar 2008 at 20:48
Aaalso: Es muss damals ähnlich wie das zu DDR Zeiten gewesen sein. Muster gabs nicht. Weich war es auch nicht. Und sparsam mussten wir damit umgehen, hat meine Mutter uns immer eingebleut. Es wurde immer im “special” gekauft und es war und ist immer noch einzeln verpackt. Also jede Rolle einzeln in Papier verpackt. Nicht so große Plastikpackungen wie hier bei “uns”. Und auf der Verpackung waren so Siebzigerjahreblumen.
Und wir hatten mal ein Au-pair (also ich als meine Kinder kleiner waren, nicht als ich klein war), die hat nach dem Badputzen oft so eine schnieke Ecke ins erste Blatt gefaltet, so wie in feinen Hotels und billigen Pensionen.
(Mehr fällt mir leider nicht ein - aber wenn, seien Sie gewiss, Frau Antonmann, ich werde es hier eintragen, und sei es der 199. Kommentar)
(Wahnsinn, das! Mit den vielen Kommentaren…)
11. Januar 2008 at 20:51
Frau Feuervogel, daran kann ich mich erinnern, allerdings kenn ich’s nur zur Wendezeit, als es kein einziges Ost-Papier mehr gab, dann nur noch West-Papier, nämlich zwei Rollen für 3,50 oder so!!
11. Januar 2008 at 20:56
DüneSieben
Meine Mutter und ich waren vor ein paar Jahren mal für ein Wochenende in Bern in einem Wahnsinnshotel. Dort wurde das Klopapierende auch immer zum Dreieck gefaltet. Wir mussten sehr über diesen Unsinn lachen und in den Monaten nach dem Hotelwochenende habe ich bei meiner Mutter auf dem Klo, immer wenn bei ihr war, das Papier auch so liebevoll gefaltet.
11. Januar 2008 at 21:08
Und wenn wir irgendwohin gefahren sind, was ja in Namibia zwangsläufig mit Orten mit wenig bis gar keiner Zivilisation verbunden ist, dann war ausreichend Klopapier immer ganz oben auf der Liste der mitzunehmenden Dinge.
11. Januar 2008 at 22:22
Wir waren mal in der Karibik, da hat das Zimmermädchen wegen der unübersehbaren Requisiten auf meinem Nachttisch (Kerze, Blume, Kuchen, Kate) die richtigen Schlüsse gezogen. Also hat sie einen aufwändigen Schwan aus meinem NachtDings… äh… Sarong gedreht. Und Augen aus Klopapierfitzeln drangepappt. Fand ich irgendwie rührend…
11. Januar 2008 at 22:24
Mit Spucke drangeklebt?
11. Januar 2008 at 22:34
Ich weiß nicht genau. Wenn ich darüber nachdenke, wird mir schlecht. Vielleicht nur so drangefummelt?
Ha! der 80. ist meiner!
12. Januar 2008 at 15:41
So. ICH hab jetzt ALLE Kommentare zu diesem Thema gelesen (und sehr lachen müssen, danke dafür!)
Und ich kann mich auch noch an das damals noch jugoslawische Klopapier auf dem Plumpsklo meiner Oma erinnern (einmal im Jahr, dafür gleich vier Wochen lang!)-> nämlich ebenfalls kleingerissene Zeitungen und Zeitschriften.
(Und bei dem Gedanken daran muss ich auch unwillkürlich die Arschbacken zusammenkneifen…)
(Und wir hatten im Gepäck für vier Wochen “Heimat”-urlaub auch immer Un.mengen Klopapier dabei…)
12. Januar 2008 at 16:02
Eswird eben überall gespart , auch in Schulen. Wahrscheinlich zählt Schulklopapier schon zu den Ausgaben für Papiergeld ;)
12. Januar 2008 at 20:11
IneS.
Du bist ein sehr gute Blogleserin. Eins, setzen. (Ich schreibe gerade Zeugnisse;)
Ich habe ähnliche Klopapiererinnerungen von einer Reise nach Rumänien. Da wurde u. a. das benutze Klopapier in den im Bad stehen Ofen geschmissen, um das nächste Feuer damit anzuheizen.
Schul-Blogger
:)
13. Januar 2008 at 13:41
Freitag in der Schule - nach 1,5 Jahren wieder - weißes (!) mäßig weiches (!) Klopapier auf dem Lehrerklo gefunden…
13. Januar 2008 at 13:42
also, nach 1,5 jahren wieder in der Schule - ich, nicht das Klopapier ;-)
13. Januar 2008 at 16:06
Nachdem ich den Post geschrieben hatte, fragte ich meine Kinder, ob sie dieses Klopapier kennen würden und beide meinte: Nein. Ich war fassungslos. Es gibt anscheinend Schulen, an denen man mehr Wert auf der Wohlergehen der Schüler und Lehrer achtet;)
(Alles Gute zum Neustart.)
14. Januar 2008 at 13:37
In Russland wird übrigens in vielen bzw. den meisten öffentlich zugänglichen Toiletten ganz auf Klopapier verzichtet, so dass man immer eine Packung Papiertaschentücher dabei haben sollte. Außerdem muss das Papier - wenn denn welches da ist oder man ersatzweise eigenes benutzt - dann in den (meist offenen) Eimer entsorgt werden, weil andernfalls die Kanalisation verstopft…
Ich bin übrigens auch sehr beeindruckt von den Kommentaren - das scheint ein Thema der Marke “Was ich schon immer mal loswerden wollte, mich aber von selbst nie anzusprechen traute” zu sein…
14. Januar 2008 at 19:45
(Danke!)
25. Januar 2008 at 13:07
[...] graue Variante zum Händetrocknen erweist sich auch in diesem Einsatzbereich in Punkto Saugkraft als [...]
21. Februar 2008 at 14:04
[...] ganz nötig auf’s Klo muss, man dort aber nicht mehr gehen will, weil halt Schulklo, Sie wissen schon, dann verbringt man die ganze Autofahrt mit nur einem einzigen Gedanken. Jede kleinste [...]