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Soll ich Ihnen etwas sagen? Es wird wirklich besser. Ich hatte es ja bereits angekündigt, weil so ein erster Hoffnungsschimmer aufblitzte. Aber nun sitze ich hier und weiß, dass es wirklich und wahrhaftig so ist. Man merkt es nicht gleich, weil es schleichend kommt, aber eines Abends steht man mit db Eva unterm Sternenhimmel, raucht sein Feierabendflüppchen und wundert sich, wieviel man in den letzten Tagen geschafft hat. Nicht irgendetwas geschafft, sondern Großbaustellen beackert. Wieso klappt das plötzlich, was ich in den letzten drei Jahren nicht geschafft habe? fragt Frau Antonmann und beantwortet sich damit die Frage eigentlich schon selber. Das ist ganz großartig und außerdem, eine tolle Perspektive für das Jahr 2008: Alles wird besser.

In diesem Sinne,
Ihre Frau Antonmann

Anton hat zu Weihnachten einen Kaufmannsladen geschenkt bekommen. Nun könnt ihr einkaufen rief das Kind Heiligabend strahlend. Und das tun wir auch, täglich. Jeder ist mal dran. Einkaufen und Verkaufen. Abwiegen und Einpacken. Scannen und Bezahlen. Anton hat sich innerhalb weniger Tage zum kleinen Krämerexperten gemacht. Nur mit einer Sache klappt es noch nicht ganz so gut, mit dem Siezen. Da das Kind bisher keinerlei aktive Erfahrungen mit dieser Höflichkeitsform hatte, kommt es beim Spiel immer wieder zu erheiternden und verwirrenden Wortwechseln.

Lottaverkäuferin: Mögen Sie Weintrauben?
Antonkäufer: Nein, Weintrauben mögen sie nicht.
Lottaverkäuferin: Wer mag keine Weintrauben?
Antonkäufer: Die Kinder.

Koppikäufer: Haben Sie Nudeln?
Antonverkäufer: Ja, sie haben Nudeln.
Koppikäufer: Dann geben Sie mir bitte ein Paket.
Antonverkäufer: Wer?
Koppikäufer: Na du.
Antonverkäufer: Und die anderen?
Koppikäufer: Welche anderen?
Antonverkäufer: Die auch Nudeln haben.
Koppikäufer: Hä, von wem redet der, Mama?

Unser Jahresverbrauch an Nutella ist höher als unser Jahresverbrauch an Zahnpasta. Das nur mal so.

Gnocchi di patate alla piemontese und dazu eine Folge Simpsons. Mitten am Tag.

Da.

Staub, über einen längeren Zeitraum liegen gelassen, entwickelt eine gewisse Art von Eigendynamik.

Ich habe heute Nacht ein Baby bekommen. Ein Mädchen. Leider hatten wir noch keinen Namen für das Kind. Db Eva war für Antonia, aber das fand ich nun ziemlich dämlich. Nach unzähligen Namensvorschlägen kam ich dann auf Martha und ich überlegte, ob Larissa das wohl schlimm finden würde, wenn wir unser Kind auch so nennen würden.

Haben Sie schon mal einem Achtjährigen zugehört, wie er von irgendeiner Fernsehsendung erzählt? Haben Sie schon mal mitgezählt, wie oft das Kind seine Sätze dabei mit das war so dumm beendet? Das Erstaunliche daran ist, je öfter das Kind diese Worte sagt, um so besser hat ihm die Sendung gefallen. Das muss man als Erwachsener aber nicht verstehen.

Blogspurensuche nach Dingen, die mich im letzten Jahr begleitet, geprägt, zum Lachen gebracht oder bewegt haben. Dabei herausgekommen sind meine ganz persönlichen Bloghighlights Null Sieben.

Januar 07 - vergessen
Ein Eintrag mit Folgen. Das wusste nur zu dem Zeitpunkt noch niemand. Die Engel haben mir das ganze Jahr über viel Spaß gemacht und ich freue mich, dass die Beiden sich nun auf einer langen Reise durch Blogland befinden.

Januar 07 - Satzmuster
Für mich ein ganz entscheidender Beitrag, weil in ihm mein Blogname Frau Antonmann entstanden ist. Quasi die Geburtsstunde von Frau Antonmann. Zum damaligen Zeitpunkt bloggte ich noch bei einem anderen Anbieter mit einem anderen Blognamen.

Februar 07  - .
Eine kleine Behauptung, die mir auch in den folgenden Monaten immer mal wieder viel Freude gemacht hat. Es war die große Zeit von Grey’s Anatomy, Dienstags um 22.15 Uhr.

März 07 - Häufchen 
Das sind die Themen, die mich bewegen. Und wie ich später im Jahr irgendwann feststellte, ist die Familienwäsche der einzige Teil der Hausarbeit, den ich wirklich auf die Reihe bekomme.

März 07 - Engel bleiben 
Wie jedes Jahr, eine Woche Dänemark. Und das nächste Mal merke ich mir auch, was ich mit den Kerzen der Kinder machen möchte.

April 07 - wuschig
Ich bekam einen neuen Schüler in meine Klasse. Wenn ich den Beitrag jetzt lese, dann denke ich, puh, vieles ist schon besser geworden. Das tut mal ganz gut.

April 07 - Heinrich
Der 95. Geburtstag meiner Oma. Und Heinrich.

April 07 - Sandkasten, der
Ich bin endlich mit Antons Sandkasten fertig. Hat mich viel Schweiß gekostet, das Ergebnis ist allerdings grandios.

Mai 07 - Ortstermin
Es gibt sie immer noch, die Klobürste, und jedesmal, wenn ich sie in die Hand nehme, dann muss ich an diesen Beitrag denken. 

Mai 07 - Wie machen Sie das eigentlich?
Eine Frage, die mich sehr bewegte, aber mittlerweile geklärt ist. Ich mach’ es nun so wie Alexandra. Auf dem Wannenrand.

Juni 07 - Herr Tannenbaum
Eine lange Bloggeschichte. Mich hat sie sehr begeistert.

Juni 07 - Fischwurst - eine Foto-Love-Story
Die Fischwurst ist legendär und mich ereilen regelmäßig Suchanfragen dazu.

Juli 07 - kein roter Punkt
Erinnern Sie sich noch an die Duschpuschelgeschichte? Drei Puschel gingen dann sogar noch hinaus in die weite Welt.

Juli 07 - Prost
Es war der Sommer des Mädchenbiers.

Juli 07 - Nicht hinschauen, Ami
Schoko-Bananen-Nutella-Muffins. Lecker.

August 07- Nachrichten vom Landschaftsgärtner
Zwei Männer versüßten mir meinem Ausblick vom Küchentisch. Ein Foto gab es damals leider nicht, weil ich gekniffen habe. Dafür kann ich ja jetzt erzählen, dass der Ersatzmann einen Thong Tanga trug, den er bei den Pflasterarbeiten aus der Hose gucken lies.

August 07- Frosch besiegt
Das ist eigentlich eine Kette ohne Ende. Ist zwar schön, wenn man einen besiegt hat, aber wirklich enden tut das nie. Zum Glück gab es aber auch geniale Frösche.

September 07 - damit ihr’s wisst
Eine große Hallorunde musste gedreht werden, weil ich mit dem Kommentieren der unzähligen Lieblingsblogs nicht mehr hinterher kam.

September 07 - gleich vorneweg
Ein großartiges Ereignis wird bilanziert. Es ist der klitzekleine Anfang einer besonderen Freundschaft. Eigentlich das Genialste, was mir dieses Jahr passiert ist.

September 07 - Kindermusik
Meine Beschwerde über schlechte Kindermusik brachte mir wirklich, wirklich gute Kindermusik ein. Zur Zeit der Renner im Auto: der Schweinachtsmann. Danke, Frau Miest.

Oktober 07 - Korfu
Essengehen mit den Kindern bleibt ein Abenteuer, aber wir tun es weiterhin mit Vergnügen. Letzte Woche beim Gänseessen mit meiner Mutter war es auch abenteuerlich, diesmal lag es allerdings an der Bedienung.

Oktober 07 - komm, wir machen
Scheißelkram, eine der schönsten Wortschöpfungen des Jahres von Frau Ami.

Oktober 07 - der letzte Akt
674 sollte für mich die Zahl des Jahres werden. Das sind die Kilometer, die Frau Ami und Frau Antonmann irgendwie mit Leben füllen müssen. Nicht einfach, aber machbar.

November 07 - die Vergessenen (1)
Ich bin gespannt, wann die Engel wieder bei mir ankommen. Sie sind jetzt innerhalb eines Monats bei drei Bloggern aufgetaucht und bei gut 40 Adressen können die Beiden sich auf eine lange Reise einstellen.

Dezember 07 - guck mal, Frau Antonmann, für dich
Eine Gelkerze brennt sich mitten in mein Herz. Silvester stoße ich mit dem Glas auf euch an, versprochen.

Ein pickepackevolles Jahr 07. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Wir lesen uns.

Ein ausgemistetes und aufgeräumtes Kinderzimmer ist wie ein neues Kinderzimmer.

(Im Kinderzimmer sieht es jetzt ganz famos aus. Dafür herrscht auf dem Flur davor das Choas, denn es bleibt die Frage, wohin nur mit dem ganzen aussortierten Kram, wenn man sich definitiv entschieden hat, kein weiteres Kind mehr zu bekommen.)

Da wäre er also, mein Weihnachtskoller. Er meldete sich bereits heute Vormittag schon mal ganz kurz, als wir zu meinen Schwiegereltern fahren wollten und ein Fleck auf dem Tochtershirt ein Klamottenkrise auslöste, Herr Anton schreiend den Boden wischte und Koppi ständig quietschte wie ein Meerschweinchen. Zwar übte ich mich dann für den weiteren Tag in Harmonie mit dem heiligen Fest, aber nun ist gut. Ich habe genug gegessen, ich habe genug Familie um mich rum gehabt, ich habe oft genug in Antons Einkaufsladen eingekauft, ich habe oft genug über Wiispielezeiten verhandelt, ich habe genug Gesellschaftsspiele gespielt, ich habe mich genug in Schale geschmissen und genug Weihnachtsmusik gehört. Morgen ziehe ich eine Nullsiebenbilanz und dann habe ich endlich Ferien.

Manchmal sind es die allerkleinsten Geschenke, die alle begeistern.

Mein Mann ist Musiker. Eigentlich nicht weiter schlimm, nur an Weihnachten (also Musiker das ganze Jahr, schlimm nur heute). Die Kinder und ich sind soeben aus dem Weihnachtsgottesdienst gekommen und nun sitze ich hier, schiebe mir einen Mövenpicktrüffel nach dem anderen rein, habe die Kinder vor Petterson und Findus geparkt und warte, dass es endlich halb acht wird. Dann ist auch bei Familie Antonmann fröhliche Weihnachten.

kennen euch nicht und lieben euch trotzdem. Frohe Weihnachten!

Leider zu spät erinnerte mich meine Mutter heute daran, dass die Kinder die Kerzen, die sie im letzen Dänemarkurlaub gezogen hatten, ihren Paten schenken wollten. Viel zu spät, weil die Kinder nun erstens Pralinen für die Paten eingetütet haben und zweitens uns die Dänemarkkerzen bereits die ganze Adventszeit erleuchtet haben. Nun gut, zum Glück fahren wir im März ja wieder nach Dänemark und dann bappe ich einen Zettel an die Kerzentüten, bevor ich sie im Schrank verschwinden lasse. 

Wenn man morgens mit dem kleinen Kind aufsteht und auf dem Sofa sitzend krampfhaft versucht, sich die Laufsocken des Kindes anzuziehen, dann war es eindeutig zu früh. Für mich.

Wenn der Radionachrichtensprecher sagt Es wird auch über ein neues Firmenmodell nachgedacht und ich Es wird über ein neues Firmenbordell nachgedacht verstehe, dann ist das herrliches Kopfkinomaterial.

Da.

Wenn man an einer efeubewachsenen Hauswand vorbei fährt und für eine kurze, unreflektierte Minisekunde denkt da kann ich hochklettern, dann habe ich eindeutig zu viel Zelda gespielt in letzter Zeit. Ist aber auch ein geniales Spiel.

Schalalalalahaladila.

Das Kind haut mir mit der Fernbedienung auf den Kopf. Du bist doch nur aus Fleisch. Das Kind geht mit mir die Treppe rauf. Du bist doch dumm, Mama. Na? Ich meinte doch das Geländer.

Wissen Sie, das Kind ist in letzter Zeit leicht übermütig und übt sich gleichzeitig in der Kunst des Sichherausredens. Ich finde, das Kind macht das schon recht ordentlich.

Nun werde ich mich daran machen, das restliche Gel aus dem Glas zu frickeln, damit ich zu Silvester als Dankeschön für die wunderbaren Kommentare auf stadtfrau, Yvonne, stilke, Pampersfront, Ani*ka, amidelanuit, Sabine, vreni, gudrun, jette, landgefluester, Donna, Delia, workingmum, Mama Schwaner, birte, Kassiopeia und Sandy anstoßen kann.

Bitte schön, Mama Schwaner.

Man hat’s schon nicht leicht als Lehrerin.

(Und, Frau Jette, was sagen se jetzt dazu?)

Wer hat dem Kind heute so einen Zappel in die Beine getan? Das ist ja ganz forschtbar.

 
 

(Bitte wundern Sie sich nicht, dass das Kind keine Hose an hat, aber es hatte zuvor so durchs Zimmer getobt, dass es sich kurzerhand der Hose entledigen musste. Meine Beine sind so sswitzig.)

Wenn man nach der Schule nach Hause kommt und als erstes das dringende Bedürfnis hat, zu duschen, dann war der Schultag anscheinend so richtig scheiße. Wirklich und wahrhaftig. Schlimmer kann es nicht mehr werden.

Anton eignet sich nicht als Weihnachtsmanngehilfe. Da geht er heute Morgen mit dem Vater einkaufen und stellt sich heute Abend vor den großen Bruder und verkündet Du hast neue Ssienbeinssohner.

… hier noch mal der Hinweis auf die derzeitige Engelstation, bevor die Beiden wieder verreisen.

(Alle bisherigen Beiträge zu den verreisenden Engeln gibt es übrigens immer hier.)

Zimtwaffeln und gute Freunde - die perfekte Dritteradventkombination.

Sonntagmorgen, 6:56 Uhr, der erste Kaffee.

Es könnte schlimmer sein. Guten Morgen.

Oha, ein neuer Du bist Deutschland Spot. Da haben sich ein paar Leute ja mal wieder ordentlich Mühe gegeben.

(Mit Schwangerschaftshormonen hätte ich das nicht trocken überstanden.)

Man hat’s schon nicht leicht als Mutter.

Hier kommt er, der ultimative Wäschewaschtipp, speziell für Frau Ami und alle, die unter ihren Buntwäschebergen ersticken.

Ich erinnere mich gut an die Zeiten, in denen das Lottakind morgens vor der Schule verkündete, dass sie keine saubere Unterhose mehr im Schränk hätte und wir das arme Kind mit einer Unterhose ihres kleinen Bruders ausstatten mussten. Oder Tage, an denen ich morgens nach dem ersten Weckerklingeln fieberhaft am Überlegen war, was ich denn für ein Oberteil zur Arbeit anziehen könne. Ich hatte das Gefühl, permanent zu waschen und nie saubere Wäsche zu haben.

Man glaubt es kaum, aber diese Zeiten gehören tatsächlich der Vergangenheit an und bis heute Morgen war mir das gar nicht bewusst. Der Wäschehaushalt der Familie Antonmann ist einer der wenigen Bereiche, den ich wirklich auf die Reihe bekomme. Toll.

Und so funktioniert das Wunderwerk:
Gewaschen wird ausschließlich am Wochenende. Am Freitag geht es, wenn möglich, los und es laufen bis Sonntag je nach Wochenleistung 2 bis 4 Maschinen durch. 1 bis 2 Aufklappwäscheständer stehen dann in unserem Haus rum, gerne auch mal im Wohnzimmer, weil es da am wärmsten ist, ansonsten im Arbeitszimmer. Trockene Wäsche wird immer gleich abgenommen, weil Platz geschaffen werden muss für neue nasse Wäsche, nach Benutzergruppen sortiert und auf die Treppe gelegt. Hier endet dann meist mein Zuständigkeitsbereich, da ich zu faul bin, beim Nachobengehen ein Stäpelchen mitzunehmen. Das macht dann db Eva, der ist eh eher so der Wegräumer bei uns. Nach dem Wochenendwaschdurchgang ist der ganze Spuk vorbei und es gibt dann, zumindest bei unserer Wäsche, so etwas wie einen Nullzustand. In den Schränken liegen genug Anziehsachen, so dass es für alle eine Woche lang reicht und ich muss mir wenigstens darüber 5 Tage lang keine Gedanken machen. Zwar gibt es auch immer mal wieder den einen oder anderen Einbruch im System, aber so im Großen und Ganzen, ich bin zufrieden.

So einfach ist das. Oder so:)

Liebe leidgeplagten Kleinekindereltern,
wahrlich ich verkündige Euch: Es wird besser.

Ich weiß, das gibt jetzt viele Punkte Abzug auf meiner Karmaliste. Egal. Ich habe meiner Tochter mal Süßigkeiten weggefressen und hinterher behaupt, ich wüsste nicht, wer die Tüte alle gemacht hat.

bin ich gut oder bin ich gut?

Wenn das jüngste Kind zur Großmutter sagt Ich denk’ an deinen Busen, dann ist das zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber so an sich eine ganz lustige Aussage.

Gewünscht von Frau Kaiser, einen Einblick in der Frau Antonmann ihre Weihnachtsdeko.

 
 

Und? Frau Schäfer?

Zwar schauten meine Schüler zunächst etwas irritiert, als ich sie aufforderte, mir ein Bild von Schlonze zu malen, aber die lautmalerische Qualität dieses Wortes hat sie dann doch animiert. Bei einem sind sich alle sicher, Schlonze ist ein Tier. Ein gefährliches Tier, meist mit einem gesunden Appetit.

Da haben wir zunächst den Hasenschlonze, der so stark ist, dass er ein Haus zerstören kann. Außerdem hat er gefährliche Stacheln, die ihn sehr an einen Igel erinnern lassen.

Der Wolfschlonze lebt vornehmlich im Wald und ernährt sich von Würmern. Seine bunte Farbe täuscht darüber hinweg, dass er eigentlich ein ganz gefährlicher Bursche ist.

Der Hundschlonze ist ein ganz Genügsamer und möchte sich lediglich an den Tisch setzen. Was er da machen möchte, weiß ich nicht. Essen kann es auf jeden Fall nicht sein.

Das Schlonzenpferd hat gefährliche Stacheln. (Der B. malt zur Zeit ständig Pferde und ist ganz stolz wie gut ihm das gelingt. Da liegt ein Schlonzenpferd natürlich nahe.)

 

Am Besten finde ich die beiden Schlonzenmonter von A.. Die berühren sich irgendwie und kommen schon ganz dicht an Schlonze ran.

Und wenn Sie nun immer der Meinung waren, dass man Schlonze essen könne, vergessen Sie’s. Ich habe meine Schüler gefragt und die schrieen ganz laut ihhh.

Ich bin beim Nagelfrisör sagt Herr Anton, als ich ihm die Fingernägel schneide.

Ein Rundumschlag an guten Wünschen an alle kotzenden, fiebernden, hustenden, unausgeschlafenen, blasengelaufenen, indenfingergeschnittenen, nureinephasehabenden, weihnachtsgestressten, schwangerschaftsdementen, stimmlosen, halswehen, krankekinderpflegenden, gästelistelesenden, michvermissenden, kindambeinhabenden und einfachnurgutewünschebenötigenden Menschen.

(Hab’ ich jemanden vergessen?) 

(Ich hätt’s nicht besser gekonnt.)

Da verabredet man sich am letzten Donnerstag für heute mit der Freundin, sitzt beim Mittagessen und plant mit db Eva den Nachmittag so in der Art von Du mit Anton zur Bücherei, ich mit dem Lottakind zum Hautarzt und hinterher ins Einkaufszentrum, Wichtelgeschenk für die Tochtermitschülerin kaufen, das eigentlich schon heute in der Schule hätte abgegeben werden müssen, spätestens um 17 Uhr wieder zu Hause sein, ich um 17:15 Uhr zum Arzt, steht vom Tisch auf und es klingelt an der Tür. Ach ja, die Freundin mit ihren beiden Kindern kommt zum Kaffeetrinken. Also Du rufst bei der Bücherei an und verlängerst die Bücher, du fährst mit dem Lottakind zum Hautarzt und kaufst anschließend ein Wichtelgeschenk und bist spätestens um 17 Uhr wieder zu Hause, weil ich dann zum Arzt muss. Mal ganz davon abgesehen, dass ich, während ich mit der Freundin auf dem Wohnzimmerfußboden saß, umgeben von Duplo und Playmobil, zwei kriegerischen Zweijährigen und einer rollenden 9 Monatigen, ein heftiges Déjà-vu hatte, war es ein netter und entspannter Nachmittag. Für mich. 

Irgendwie hatte ich heute Schwurbelitis. Wo hab’ ich mich nur angesteckt, tztztz?

Um 17 Uhr seid ihr aber wieder zu Hause rief der Herr Ami den Damen Ami und Antonmann hinterher, als diese fröhlich beschwöngt die Wohnung zum Mädchennachmittag verließen. Nicht, dass man uns nicht noch mehr kinderfreie Zeit gegönnt hätte, aber es sollte nach unserer Rückkehr sofort weiter zum Koreaner gehen. 1. weiß jeder, der mit kleinen Kindern in ein Restaurant gehen will, dass man dieses nicht zu spät tun sollte und 2. ist mit dem Herrn Ami in Bezug auf den Koreaner nicht zu spaßen. Nicht auszudenken wäre es, wenn man keinen Platz mehr bekäme.

Nun hatte die Frau Schwurbelkönigin ja die Frau Antonmann dabei und die würde schon darauf achten, dass der angesetzte Zeitplan auch ordnungsgemäß umgesetzt wird. Dachten wir. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ami beim Bezahlen im Kaffee plötzlich stocksteif und käseweiß verkündet, dass wir nicht aus der Parkgarage rauskämen, da sie den Schlüssel für die Garage im Auto hatte liegenlassen. Der kurze Fußweg zur Garage bringt nicht wirklich die zündende Idee. Hektisch werden Klingelknöpfe im Haus über der Parkgarage gedrückt. Nüscht. Irgendwann dann, der nette Spielhöllenangestellte, den man mit einem letzten Hoffnungsschimmer anspricht, der hat tatsächlich einen Schlüssel und kann uns die Tür zur Parkgarage öffnen. Leichtfüßig und scherzend gehen wir zum Auto, unglaublich glücklich, wie gut wir aus dieser Situation wieder rausgekommen sind, fahren mit dem Auto zum automatischen Garagentor, Frau Ami zieht an der Leine, die das Tor in Gang setzen soll, wieder nüscht. Das Tor bewegt sich kein Stück. Stecker rein, Stecker raus, ruckeln am Tor von außen und von innen. Das Tor bleibt zu. Anruf beim Herrn Ami, der zwar nicht helfen kann, uns aber zumindest mit den Worten Macht hinne nochmal den nötigen Motivationsschub verschafft, uns irgendwie aus dieser Situation heraus zu bekommen. Der Spielhöllenheld kann auch noch mal den Stecker ziehen und am Tor ruckeln, aber auf bekommt er es trotzdem nicht.

Warum es dann irgendwann plötzlich doch aufging, kann ich nicht sagen, war uns in der Situation auch ziemlich schnuppe. Juchzend stiegen wir ins Auto, brausten nach Hause, bekamen einen Platz beim Koreaner und hatten einen tollen Abend.

Die Frauen Ami und Antonmann gehen aus und erlauben dem Mann, seine freie Zeit mit den Kindern zu genießen. Und auch heute gibt es wieder nur einen Weg: linke Tür oder so.

Begrüßen wir mit einem heiteren All’ Morgen ist ganz frisch und neu den Tag, stellen fest, dass der Apfelschorlenrest, mit dem man die Kopfschmerztablette runterspülen möchte, doch ein Weißweinrest ist und atmen einmal tief den gewöhnungsbedürftigen Hopfengeruch der Madame Ami ein. Ein fröhliches Schalala.

Im Bett habe ich Scheiße gesagt.
Warum das denn?
Weil ich gern mal Scheiße sagen wollte.

Das ist schon alles.

  

Ein Anblick, der mir als Sonstimmermitdreikindernverreiserin die Tränen in die Augen treibt. Ich habe noch so viel Luft im Köfferchen, dass ich schon überlege, was ich noch alles mitnehmen könnte, um den riesigen Hohlraum auszufüllen. Fünf Badehandtücher, ein Paket Windeln, Reisebett, Schlafsack, ein Kasten oranges Bier, Kuscheltiere und das Bobobuch.   

(Das kommt davon, wenn mich nachmittags Therapeuten meiner Schüler anrufen und meinen, sie müssten ganz dringend über Gruppentherapie und Sozialkompetenztraining mit mir reden.)

Gibt es ein Rezept, in dem es heißt und nun schneiden sie die Zucchini in möglichst unregelmäßige Klumpen? Ich hätte hier nämlich einen, der das perfekt kann.

Schön, wenn man eine Lochstrumpfhose trägt und sich seit Wochen die Beine nicht rasiert hat. Das ist das wahre Rotkäppchenfeeling.

(Sie brauchen nicht zu suchen, jetzt sind sie rasiert.)

Hach, du wunderschöne Adventszeit. Bei Kerzenschein Kaffeetrinken, nur das leise Summen der Kühlgefrierkombination, selbstgebackene, selbstgekaufte und selbstgeschenktbekommene Kekse. Das ist so unglaublich schön. Und ich weiß jetzt schon, dass ich spätestens am 27. keine Ikea Glimma und keine indänemarkvondenkindernselbstgezogene Kerzen mehr sehen kann.

(Auf dem Klo stehen kleine Weihnachtsmänner als Engelersatz.)

Und wieder spielt Frau Antonmann Klickolaus bis zum Anwinken.

(Sollten Sie es schaffen, alle Felder weg zu bekommen, dann verraten Sie mir doch bitte, bitte den Trick.)

Ein Stöckchen von Frau Sternenfängerin. Bitteschön. 

3 (materielle) Wünsche zu Weihnachten:
- ein neues Parfüm
- Nominationarmband
- eine neue Laptopmaus

3 Menschen, mit denen ich gern Weihnachten feiern würde:
(Das ist ja nun mal gar nicht großfamilienfreundlich und darum setze ich mich ganz einfach über die Dreierregel hinweg.)
- db Eva
- Lotta
- Koppi
- Herr Anton

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten
- meine Mutter
- meine Kinder
- meine Freunde

3 Menschen, die das Stöckchen fangen sollen:
- Frau Stadtfrau
- Frau Pampersfront
- Frau Ichbinimmerich, diesmal so ganz offiziell

Wenn der Herr Anton auf Toilette geht, dann sagt er je.des.mal: Aber lass’ mich allein. Das ist ja auch in Ordnung so, denn ich verrichte meine Geschäfte auch lieber ohne Zuschauer. Ich setze ihn also auf die Toilette, verlasse den Raum, warte vor der Tür bis das Mama erschallt und komme mir immer wie eine Röntgenassistentin vor, wenn ich nach 4 Sekunden den Raum wieder betrete.

Also, Frau Ami, ich nehme dann am Freitag den Umschlag von Ihnen. Vielen Dank.

Da wir als Erwachsene ja viel zu verkopft an die ganze Sache rangehen, haben wir unser Schicksal in Antons Hände gegeben und ihn sechs Richtige ziehen lassen.

 
 

Und diese Zahlen sollen uns nun den Millionengewinn einbringen:
2 - 3 - 8 - 12 - 24 - 26. Ich hab ein suuuper Gefühl, hrmhrm.

Ein Foto von den Adventskalendern der Jungs kann ich mir sparen. Die sehen exakt so aus wie im letzten Jahr und wenn Sie im letzten Jahr noch nicht dabei waren, können Sie hier schauen.