und ihr Nachname, bitte
24. September 2007
Wäre mein Nachname Antonmann, dann wäre alles ganz einfach. Dann würde auch ein Telefongegenüber, das nicht des Hochdeutschen mächtig ist, meinen Namen auf Anhieb verstehen. So aber schlage ich mich mit Vokalen und Konsonanten herum, spucke wohlartikuliert ins Telefon und bin mir am Ende des Gesprächs nicht wirklich sicher, ob mein Name jetzt richtig im Terminkalender des Gegenübers steht. Wenn wir in den Herbstferien dann auf der Straße schlafen müssen, dann wissen Sie warum.
(Mit H fängt mein Nachname an und dieses H scheint für Ohren sehr schwierig zu sein. Keine Namensnennung ohne Buchstabieren und auch dann ist es mit Sicherheit trotzdem noch falsch. Man hört ein B, ein M, ein L, aber nie ein H.)

24. September 2007 at 20:07
das nächste mal: “h” wie hoast mi!? das wird dann wohl verstanden:))
24. September 2007 at 20:08
Ha, für den Herr Antonmann wäre die Variante mit B sehr schön *harhar”. Aber Sie wollen gar nicht wissen, was aus meinem Nachnamen schon wurde. (Sie wissen, der mit den vielen ts und so)…
24. September 2007 at 20:09
Bei uns ist es eigentlich ganz einfach: Hitze. Aber die Leute wollen oder können das einfach nicht annehmen. Da ist “Hitzer”, “Hinze” noch harmlos,
wir wurden auch schon mit “Mütze” angeschrieben…
24. September 2007 at 20:15
Karin: Bei Ihrem Name musste ich auch dreimal nachschauen, ab ich Ihn richtig geschrieben hatte.
24. September 2007 at 21:35
Mein Mädchenname war auch so ein Kreuz: Hümmer, im fränkischen weiß man wie der geschrieben wird, aber sonst: Himmer, Wümmer, Kümmer, Hymer, Wumme…
Jetzt kann ich nur die Lautverschiebungen, die mir in der 10. Klasse so gar nicht einleuchteten nachvollziehen, denn aus Berner wird meistens Werner, dabei sage ich doch immer wie der Berner Sennenhund
24. September 2007 at 22:43
Uns wird - eigentlich immer - ein h reingeschoben. Also in die Mitte des Namens. Das H am Anfang ist allerdings kein Problem. Mir unverständlich.
25. September 2007 at 10:16
Wie auch immer Sie heißen mögen, schlimmer als ein ausländischer Name kann es gar nicht sein. Wenn ich in Arztpraxen aufgerufen werde, bleibe ich fast immer sitzen, weil ich meinen eigenen Namen nicht erkenne. Dafür geht mein Name auf DEN Gelehrten in der islamischen Geschichte zurück (mein Opa behauptet sogar, daß wir unsere Ahnengeschichte direkt auf ihn zurückführen können), das bescherte mir immerhin ein ehrfürchtiges Staunen seitens meiner Islamwissenschaftsprofessoren an der Uni.
25. September 2007 at 10:25
Mein Nachname ist sowas von einfach… vier Buchstaben. Und trotzdem wird IMMER nachgefragt.
25. September 2007 at 10:29
ist zwar nicht mein nachname, sondern michis, aber die ikeafamiliycard hat aus gartner huber gemacht - ist ja auch so naheliegend.
25. September 2007 at 11:26
Ihr glaubt nicht wie die Republik Ente schreiben will. Jedes mal kommt der “flotte Spruch” großes W und kleine ente - Häufig ein B am Anfang und “dt” “d” “th” etc. in der Mitte. Ich nuschel …. und Sie Frau Antonmann haben wohl einen Hang zum französichen oder spanischen - sie wissen schon schreiben aber nicht sprechen :-)
25. September 2007 at 12:56
Bei meinem Nachnamen ist es auch immer ganz klasse, weil JEDER meint, er würde ihn richtig schreiben, mit “er” am Ende. Ich buchstabiere schon automatisch, weil er sich mit “a” anstelle des “er” schreibt. Toll ist dann, wenn die Leute mir schon beim dritten Buchtaben mit “Jaja, ich weiß schon” ins Wort fallen, dann sagen “Ach so, anstelle des “er” ein “a”!” und dann kommt die Post wahlweise mit “ar” oder “era” (<- Mein besonderer Liebling…) am Ende an… :roll:
25. September 2007 at 13:57
Ich merke schon, dass ich nicht alleine mit dem Nachnamenproblem bin. Aber haben Sie als Urnordeutsche schon mal versucht, einem Bauern aus Oberbayern Ihren Namen am Telefon zu nennen? Ich bin echt gespannt, was dabei rausgekommen ist :)
25. September 2007 at 19:39
joar, mit Namen hab ich auch oft meine Probleme, keiner weiss, wie ich geschrieben wird. Bei “Leo” gibts schon Probleme, das ist meistens “Leon”, Ramón geht meistens fix übern Tisch, aber bei meinem Nachnamen kommt man schon in ein langes Gespräch. Wie soll man einem normalen Deutschen erklären, was ein ñ ist Oo
27. September 2007 at 14:53
Ich bekomme immmer einen Buchstaben geschenkt, weil unser Nachname - speziell in den östlicheren Bundesländern - oft mit diesem zusätzlichen Buchstaben vorkommt, der aber trotzdem nicht ausgesprochen wird. Lässt sich leicht korrigieren, allerdings wurde ich auch schon belehrt, dass ich meinen Namen falsch schreiben würde, dabei bin ich der felsenfesten Meinung, dass meine Version die richtige ist. ;-)