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Liebe Frau Brüllen, lieber Hübscher,
heute Morgen unter der Dusche habe ich an Sie gedacht. Fragen Sie mich nicht warum, es war einfach so.
Ich habe gedacht, dass Ihre 1Jahrdurchschlafregel total unsinnig ist. Ist es nicht wesentlich sinnvoller, wenn sich eine Schnittmenge aus der Ersteskindschläftnochnichtdurchzeit und der Zweiteskindschläftnochnichtdurchzeit ergibt? Ist dann nicht die Wirhabenschlaflosenächtezeit kürzer, als wenn Sie erst darauf warten, dass Kind 1 sicher durchschläft und Sie dann mit Kind 2 den kompletten Kladderadatsch noch mal von vorne anfangen?
Bei der ganzen Aktion gilt doch die folgende Gleichung:
(a+b)-c < a+b, wenn a die Nichtdurchschlafzeit von Kind 1 ist, b die Nichtdurchschlafzeit von Kind 2 ist und c die Zeit, in der beide Kinder gleichzeitig nicht durchschlafen.
Denken Sie mal drüber nach :)
In tiefer Verbundenheit und mit den herzlichsten Grüßen,
Ihre Frau Antonmann
Ich bin 40 Euro sagte Herr Anton und schob die Waage wieder unters Waschbecken.
Kennen Sie die Serie Für alle Fälle Fitz?
Es gab eine Folge, da sehe ich mich noch auf dem Sofa sitzen. Einer der Helden liegt im Sterben. Die ganze Situation ist höchst dramatisch. Ich leide, habe bestimmt auch meine Hände vor dem Gesicht und sage den Satz, der in die Familiengeschichte der Antonmanns eingegangen ist Das werden sie nicht machen, den Helden sterben lassen, sowas gibt es nicht. Und dann stirbt Bilborough. Sie machen es einfach, lassen einen Helden sterben. Ich bin völlig fertig und kann es nicht fassen. Das schmeißt meine ganze heile Serienwelt durcheinander. Un.fass.bar.
Wahrscheinlich aber machte gerade das den Reiz dieser Serie für mich aus, denn ab diesem Zeitpunkt was einfach alles möglich. Nichts vorhersehbar. Eine geniale Serie.
Gut, am letzten Mittwoch war es dann mal wieder so weit, mein Zitat wurde beim Greysabspann aus der Schublade geholt. Um mich zu beruhigen und die nächsten zwei Wochen überleben zu lassen. Das werden die nicht machen, die Heldin sterben lassen, sowas gibt es nicht.
(Fällt mir gerade ein, weil Frau Workingmum sich auch so sicher ist.)
Elternabend an meiner Schule ist immer ein spannendes Ereignis. Spannend im Hinblick auf die Frage, wieviele Eltern denn wohl kommen werden. Schon am Vormittag die ersten Kollegengespräche Und, wieviele haben sich bei dir angemeldet? Über die Antwort rollen wir gemeinsam mit den Augen. Den Nachmittag zu Hause dann ein tiefes Gefühl von Unlust. Ist doch alles Quatsch, dieser Aufwand für die paar Hanseln.
Und nun die Rechnung: Die Schülerzahl in meiner Klasse bewegt sich in einem recht kleinen zweistelligem Bereich. Zu Beginn des Elternabends sind 1/6 aller Eltern anwesend. 50% der Eltern, die sich zuvor angemeldet hatten. Nach 10 Minuten dann noch ein Vater. Der kommt direkt von der Arbeit und hat auf dem Weg zur Schule noch flugs zwei Feierabendbierchen getrunken. Macht aber nichts, immerhin sind wir nun 1/4 aller Eltern.
Und? Können Sie rechnen? Und wissen Sie vielleicht auch noch, was Frau Antonmann als erstes gemacht hat, als sie wieder zu Hause war?
Danke, Frau Miest.
:)
Zwei Hände, um sich die Augen zuzuhalten und ein Taschtuch, um die Tränen zu trocknen.
(Der 3. Oktober ist ein MITTWOCH, Ami, ich komme schon am 1. Oktober zum Grey’s gucken zu Ihnen.)
Wenn Kinder im Alter von 7 oder 8 Jahren das erste Mal in ihrem Leben in einem Wald sind, dann fragen sie, wo denn die Hüpfburg und die Toilette seien, zeigen mir eine Handvoll Klimpergeld, weil sie sich beim Kiosk etwas kaufen wollen und wissen nichts anderes mit dem Wald anzufangen als mit Stöckern gegen Bäume zu schlagen.
Wenn der Schnupfen schneller fließt als man mit der Hand nach dem Taschentuch greifen kann, dann hilft nur noch Dauertamponage.
Um meine Erkältung unter Kontrolle zu behalten, schlucke ich Gelomyrtol. Seit Tagen. 3 Stück täglich. Mein Atem ist mittlerweile so ätherisch, dass ich in nächster Zeit auf’s Zähneputzen verzichten kann.
Große Geschwister sind ein spaßiges Völkchen. Entweder Lotta oder Koppi haben Anton beigebracht, dass ein Baby nicht sprechen kann. Ist ja auch in Ordnung so. Wenn Anton jetzt allerdings Babyanton spielt, hört er tatsächlich komplett auf zu sprechen. Und nicht nur das, er gibt keinen Mucks mehr von sich, schaut beseelt Löcher in die Luft und tut NICHTS. Ich sage Ihnen, ein Traum.
Anton soll bettfertig gemacht werden. Plötzlich: Ich bin Babyanton. Und ab da, Stille. Ich wickel ihn, ziehe ihm den Schlafanzug an, putze ihm die Zähne, wasche ihn. Stille. Und das fällt ihm schwer. Er strengt sich unheimlich an, nichts zu sagen, das merkt man. Hochkonzentriert schaut er mich mit großen Augen an, lächelt. Ich lächle zurück, streichle ihm über den Kopf und genieße die Ruhe.
Gesucht war Kindermusik, die auch für Elternohren erträgliche Texte hat. Und das sind die Ergebnisse:
Gerhard Schöne
Lieder aus dem Kinderland*
Kinderlieder aus aller Welt
singt Kindergedichte
Reinhard Lakomy
Geschichtenlieder
Traumzauberbaum*
Traumzauberbaum 2*
Jörg Hilbert
Ritter Rost
Der Schweinachtsmann
Fredrik Vahle
Die Rübe
Anne Kaffeekanne*
Wir werden immer größer (derzeit nicht verfügbar)
Die Schmetterlinge
Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel (derzeit nicht verfügbar)
Die Geggis (derzeit nicht verfügbar)
Lieblich klingt der Gartenschlauch
Joely und Oliver - dann ist dir wieder was geglückt…
Butzemann - die schönsten Kinderlieder
und mein eigener Geheimtipp:
kids’ stuff von den King Singers (leider sehr teuer)*
Ich glaube, es sind richtig geniale Sachen dabei. Wie soll ich mir die nur alle kaufen?
(* kennt Frau Antonmann und empfiehlt sie persönlich)
Wäre mein Nachname Antonmann, dann wäre alles ganz einfach. Dann würde auch ein Telefongegenüber, das nicht des Hochdeutschen mächtig ist, meinen Namen auf Anhieb verstehen. So aber schlage ich mich mit Vokalen und Konsonanten herum, spucke wohlartikuliert ins Telefon und bin mir am Ende des Gesprächs nicht wirklich sicher, ob mein Name jetzt richtig im Terminkalender des Gegenübers steht. Wenn wir in den Herbstferien dann auf der Straße schlafen müssen, dann wissen Sie warum.
(Mit H fängt mein Nachname an und dieses H scheint für Ohren sehr schwierig zu sein. Keine Namensnennung ohne Buchstabieren und auch dann ist es mit Sicherheit trotzdem noch falsch. Man hört ein B, ein M, ein L, aber nie ein H.)
Jetzt habe ich viele Tipps für gute Kindermusik bekommen. Einige Klassiker sind dabei, aber auch einiges, was ich bisher noch nicht kannte. Meine nächste Tat wird sein, alle in einem Artikel zu sammeln. Wer also noch was hat, sollte es hier kundtun.
Ich habe keine Lust mehr. Keine Lust mehr auf vollgeschissene Windeln. Sonntagmorgens, noch vor dem Frühstück, immerhin mit Kaffee im Bauch, eine volle Ladung, die auch irgendwie nach Knoblauch riecht …
(Tut mir Leid, wenn Sie jetzt noch nicht gefrühstückt hatten.)
Frau Ohwhataworld will drei Speisen und zwei Getränke aus meiner Kindheit wissen. Also krame ich mal.
Erbsennudelsuppe war, würde ich sagen, mein Kindheitslieblingsessen. Mit TK Erbsen, Bandnudeln und ganz viel frischer Petersilie. Auch bei Besuchskindern der absolute Knaller. Für meine Familie und mich habe ich diese Suppe noch nie gekocht. Komisch, eigentlich.
Bohnenauflauf, den macht mir meine Mutter heute noch manchmal, der Erinnerung wegen. Kartoffelbrei, grüne Bohnen, angebratenes Hackfleisch, ’ne helle Soße drüber und dann in den Backofen. Meine Mutter hatte früher so Einpersonenauflaufförmchen, in die hat sie den Auflauf vorbereitet, eingefroren und bei Bedarf durfte ich mir eine Portion nach der Schule in den Ofen schieben. Durch das Backen hat die Form so einen komischen Geruch und einen leichten Beigeschmack verursacht. Das gehörte für mich aber irgendwie dazu. Auch dieses Essen habe ich noch nie selber gekocht.
Bihuhnsuppe fand ich immer toll, weil die so schön scharf war und, weil mich als Kind die Glasnudeln fasziniert haben. Die Suppe hatten wir immer im Gefrierschrank und manchmal, wenn meine Mutter nicht zu Hause war, dann habe ich mir einfach eine warm gemacht. Da die immer tiefgefroren war, musste man sie auf kleiner Flamme auftauen lassen. Das fand ich nervig, weil es so schrecklich lange dauerte. Einmal habe ich auch die Suppe auf dem Herd vergessen und dann war sie irgendwann ganz wenig, ganz scharf und ganz dickflüssig.
Bananenmilch, selbstgemixt aus Bananen und Milch. Irgendwann habe ich mir mal Bananenmilchpulver von Kaba gekauft, weil dachte, so ginge es auch. So ging es aber nicht.
Lindavia Obstsäfte Birne, Traube, Sauerkirsche. Und mit Wasser gemixt wurde in meiner Kindheit noch nicht.
Jetzt kramen bitte Frau Ines, Frau Familienpolitik, Frau Sternenfänger und Frau Klabauter in ihrer Kindheit und suchen nach Essen, von früher.
Wer, bitteschön wer, denkt sich eigentlich die Texte für manche Kinderlieder aus? Da hatte ich heute das Vergnügen im Auto mit den Kindern eine Kinderliederkassette zu hören. Die Texte waren an Banalität nicht zu überbieten. Mit Inbrunst wurden Rollschuhe, Milch, laternegehende Kühe, singende Gitarren, musikmachende Känguruhs und ähnlicher Blödsinn besungen. Kopfschüttelmusik.
Bitte, seien Sie so nett und nennen mir Ihren Kinderliedergeheimtipp. Für meine nächsten Kinderliederautotouren.
Frau Jette - Pflichtmitbringsel aus jedem Dänemarkurlaub
Was is’n das? fragte Herr Anton als ich das Bügeleisen und das Bügelbrett hervorholte.
Ich wohne in der Nähe einer Zuckerfabrik. Das hat den Vorteil, dass Anton nun weiß, dass die Zuckerrüben zur Fabrik mit dem großen Schornstein gebracht werden, dass er weiß, dass aus den Zuckerrüben Zucker hergestellt wir und, dass er morgens beim Frühstück schon mal mit dem Finger in den Zucker stippen darf, um festzustellen, dass er Zucker gerne mag. Es hat aber auch den Nachteil, dass egal wann ich zur Schule hin oder wieder zurück fahre, ich immer hinter einem Trecker hinterherdaddele. Vollbeladene Trecker zur Zuckerfabrik, leere Trecker zurück von der Zuckerfabrik. Es hat auch den Nachteil, dass je nachdem wie der Wind steht, zur Zeit der Rübenkampagne ein fieser Geruch in der Luft liegt. Zuckerrübenfabrikgeruch. Ich mag den nicht. Dieser Geruch ist fast so schlimm wie Brauereigeruch. Ich wohnte mal in der Nähe einer Brauerei und je nachdem wie der Wind stand, lag ein süßlicher Bierbraugeruch in der Luft. Noch viel schlimmer ist bestimmt der Geruch von einem Schweinemastbetrieb. Zum Glück wohnte ich noch nie in der Nähe von einem Schweinemastbetrieb.
Sich mit jemandem, der einem sehr wichtig ist, über etwas zu freuen, worüber sich dieser Jemand sehr freut und was einen selber aber sehr traurig macht, ist nicht nur einfach.
Manchmal schleicht sich ein Gedanke ganz langsam und heimlich ein. Man spürt seine Existenz, aber solange man ihn noch nicht ausgesprochen, ist er noch nicht so ganz wahre Wirklichkeit. Aber jetzt, in der ersten Werbeunterbrechung, habe ich es gesagt und ich weiß, dass es wahr ist. Irgendwie ist Grey’s nicht mehr so toll wie früher.
Mist.
Ich mag keine Gardinen und darum ist unser Haus auch komplett gardinenlos. War komplett gardinenlos, muss ich jetzt sagen, denn das Lottakind wünschte sich schon lange Stoff, um ihn vor die Fenster zu hängen, und seit gestern nun - Sie erinnern sich an die Löcherindiewandgeschichte - ist das Töchterlein Gardinenbesitzerin. Und, was soll ich sagen? Es gefällt mir, gut. Ich weiß, dass schon so manche Menschen über meine Gardinenphobie den Kopf geschüttelt haben, nicht nur Sie, aber in Einrichtungsfragen pfeife ich auf die Meinung anderer. Wenn ich dann allerdings feststelle, dass Gardinen auch schön sein können, dann brauche ich für drei weitere Räume Gardinen. Haben Sie schon mal Gardinen gekauft? Bestimmt. Ich allerdings noch nie und heute bei Ikea wusste ich dann auch wieder ganz schnell, warum ich eigentlich keine Gardinen mag. Es gibt ja so furchtbare Stoffe. Zusammengeknüddelt in der Zimmerecke mögen die ja noch gehen, aber spätestens, wenn man sich den Stoff ausgebreitet über die komplette Fensterfront vorstellt, kommt das kalte Grauseln. Nach einer Stunde Stoffschau hatte ich dann endlich die gewünschte Menge Fertiggardinen in der gelben Tasche, bekam noch mal ein kurzes Grauseln an der Kasse und habe hier zu Hause als Erstes den Kassenbon an den Kühlschrank geheftet, damit der bloß nicht wegkommt. Für alle Fälle.
Es gibt Arbeit, die ist für Männer gedacht. Bei uns ist das zum Beispiel Rasenmähen, Müllwegbringen, Einkaufen :). Und, den kleinen Fußballgott zum Training fahren und wieder abholen. Das ist eigentlich der männlichste Job, den unsere Familie zu bieten hat. Fast. Einen haben wir noch: Löcherindiewandbohren. Und der kommt noch nach Amfußballplatzmitanderenväternstehen. Das merkt man, wenn Lottas neues Gardinenstahlseil aufgehängt wird und gleichzeitig Koppi vom Training abgeholt werden muss. Dann sitze plötzlich ich im Auto und fahre zu den Vätern, die am Fußballplatz stehen. Aber ich fahre ganz langsam und dann kommt Koppi mir schon umgezogen entgegen.
Genug damit. In meinem Hirn sieht es aus wie in meinen beiden Tupperschubladen, die extra für Frau Schubladenkontrolleurin fein geordnet wurden. Jedes Ding ist erst mal wieder an seinem Platz. Rund in rund, eckig in eckig. Deckel in Reih und Glied nebeneinander. Es darf jetzt nur keiner kommen und mein getuppertes Hirn wieder durcheinander bringen.
(Irgendwie habe ich das Gefühl, wesentlich mehr Deckelchen als Döschen in meiner Küchenschublade zu haben. Außerdem scheint es auf dem Schulhof des Mittleren ein Loch zu geben, in das Tupperbrotdosen hineinfallen und nie wieder gesehen werden.)
Frau Antonmann braucht eine Denkpause.
Mag ja sein, dass ein Kind es schön findet, wenn es abends im Bett liegt und noch die leisen Geräusche der Eltern aus dem Wohnzimmer hört. Ich denke, dass auch ich dies in einem gewissen Alter genossen habe. Aber heute, da liebe ich es, wenn mein Kind abends im Bett summt und brummt. Diese Geräusche von uneingeschränkter Zufrieden- und Geborgenheit. Das ist schön.
Db Eva sagt Je älter man wird, umso öfter redet man über’s Wetter.
Nachdem Frau Antonmann eine halbe Stunde durch den Wald gestapft war und sich lang und breit über verlorenes Pilzglück ausgelassen hatte, kam es dann doch noch. Das Glück und mit dem Glück kamen auch die Pilze.
Das, was für den Teller übrig blieb, war zwar nur ein bescheidener Teil, aber da mir das hier niemand streitig macht, konnte ich meine kleine Ausbeute voll genießen.
Sollte das der letzte Beitrag von mir sein, habe ich mich mit meinem Urteil essbar geirrt.
Ich habe die komische Angewohnheit, beim Unterhalten immer an meiner Nase zu reiben. Wenn ich so weitermache, dann ist meine Nase bald so blankgerubbelt, wie die Brüs.te der Bronzestatuenfrau am nahegelegenen Stadtsee.
Wenn der Abfluss des Gästewcwaschbeckens nicht richtig funktioniert, dann könnte es sein, dass dein Sohn versucht hat, auf diesem Weg einen Zettel zu entsorgen. Dass er es getan hat, hat er zugegeben, was auf dem Zettel stand und warum er ihn unbedingt loswerden wollte, verrät er nicht. Ich vermute: Frauengeschichten.
Lustig ist in diesem Zusammenhang auch die Geschichte, die db Eva mir eben noch schnell anvertraut hat. Einen Plastikbecher über’s Klo zu entsorgen gelang ihm in jungen Jahren nicht so recht. Dafür gelang es seiner kleinen Kinderhand, im Gegensatz zur großen Vaterhand, den Becher wieder aus dem Klo zu zerren. Der war schon so um die Kurve rum.
Wir haben Pralinen geschenkt bekommen und seit unsere Kinder die zum ersten Mal probiert haben, sind sie ganz scharf auf diese Teile. Eben hatte ich nun meine erste Praline aus der Packung. Mmmh lecker, mit ‘nem guten Schuss Alkohol.
Es gibt Tage, die sind einfach nur langweilig. Das merkt man spätestens, wenn man auf der Heimfahrt von einem Auftritt mit unserer Boomwhackerschulgruppe im Auto überlegt was blogg ich nur, was blogg ich nur? und einem nichts einfällt. Also blogge ich einfach, dass ich nichts zu bloggen habe und freue mich, dass ich somit wenigstens etwas gebloggt habe.
(Jetzt schnell ein Feierabendkiepchen - Kippe, Frau Suse, Kippe - und dann hoffe ich, dass Ihr Tag spannender war und Sie ganz fleißig darüber geschrieben haben.)
(Creative Artist: Frau Ami)
Nachdem ich heute Morgen das missliche Vergnügen hatte, wegem akuten Kopfaua im Bett zu bleiben, hatte ich dann heute Mittag das missliche Vergnügen, das laufende Fernsehprogramm verfolgen zu dürfen. Und was musste ich feststellen? Ich bin eine Vermeidungsseherin. Sobald irgendeine Situation droht banal unangenehm zu werden, schalte ich um. Wenn der King of Queens einen Gabelstapler fahren muss, aber doch eigentlich gar nicht gabelstapeln kann, wenn einer der drei Bewerber um irgendeine Lehrstelle aus dem Rennen geschossen wird, wenn das Voting vom Perfekten Dinner kommt, wenn das Kamerateam die Konfrontation mit einer schlampigen Kneipenbesitzerin sucht. Ich schalte um. Schön, wenn man emotionalem Stress so entspannt aus dem Weg gehen kann.
Frau Ami ist nicht nur eine freundliche, aber bestimmte Küchenbesetzerin,
sondern auch eine perfekte Lillyschlonzenherstellerin.
Mit einer beneidenswerten Routine stapelt sie das bunte Türmchen immer wieder in einer neuen Reihenfolge und erinnert dabei kurzzeitig an eine Bahnhofsvorplatzhütchenspielerin.
(Und, Frau Pampersfront, es gibt eine neue Engel bleiben Deko. Ein Arrangement von Frau Ami. Aber dazu komme ich erst morgen.)
Die telefonische Mitteilung und die offizielle Erlaubnis erhalten, Ihnen zu verkünden, dass Frau und Herr Ami beim Autoauspacken in Hamburg festgestellt haben, dass sie ihre Kleidersäcke mit den Hochzeitsoutfits im Süden vergessen haben. Frau Ami freut sich sehr, dass sie morgen nun noch einmal shoppen gehen darf.
:)
Es gibt kein Gruppenfoto. Nicht, dass wir nicht gewollt hätten, aber es war einfach keine Zeit.
Amis rauschten kurz durch unser Leben. Sie kamen, waren da und sind wieder weg.
Es ist tatsächlich so, dass das erste Zusammentreffen an der Haustür ganz einfach ist. Man kennt sich und diese Vertrautheit ist es, die es so einfach macht. Aber dann, nach diesem ersten Sichgegenüberstehen, fängt es eigentlich an, spannend zu werden. Die reale Begegnung hat eine so viel größere Dimension. Man spürt, dass man, obwohl man viel voneinander weiß und die Frage der Sympathie nicht mehr geklärt werden muss, eigentlich erst in dem Augenblick anfängt, sich wirklich kennenzulernen. Und damit fängt die Zeit an zu rasen.
Kaum angekommen steht Frau Ami bereits in der Küche. Nicht, um meine Schubladen zu kontrollieren, sondern, um ein unaussprechliches koreanisches Essen für uns zu kochen. Lilly spuckt auf den Boden. Ben schmeißt mit Magneten. Anton heult, weil ein Luftballon platzt. Db Eva kommt mit den Großen nach Hause, die sich gleich mit Hingabe auf die Kleinen stürzen. Es ist laut und voll, aber entspannt. Betten werden bereitet. Anton ins Bett, Ben ins Bett, Koppi ins Bett, Lotta ins Bett. Noch schnell eine Zigarette, Lilly gewickelt und vier Erwachsene sitzen vor einem Riesentopf mit Essen und fangen an zu reden, zu lachen, zu trinken und zu rauchen. Perfekt.
Und nach dem Besuch. Mein Hirn ist wie durchgepustet. Mir fehlt Schlaf, viel Schlaf. Den ganzen Vormittag habe ich einerseits das Gefühl, auf Wolke Sieben zu schweben, weil etwas, weswegen ich sehr aufgeregt war, so schön war und andererseits aber auch eine tiefe Traurigkeit in mir, weil klar ist, dass diese Beziehung nicht mit der Leichtigkeit fortgesetzt werden kann, mit der sie gestern begonnen hat. Meine Gedanken wollen sich nicht ordnen lassen und auch Flatratekaffeetrinken hilft dabei nicht wirklich. Aber plötzlich, auf dem Nachhauseweg von der Schule, kommt mein Hirn in Bewegung und es gibt sich große Mühe, das Erlebte zu ordnen und zu begreifen.
Soweit, erstmal.
Anton und Frau Antonmann verkürzen sich die Wartezeit, die auch noch etwas dauert, da Frau Ami gerade am Telefon verkündete, dass sie trotz schreiendem Lillykind tapfer weiter in Richtung Norden fahren, also sie verkürzen sich die Wartezeit mit Gutelaunemusik für Kinder und Erwachsene. Hilft auch gegen aufkommende Nervosität.
Liebe Bayerngäste,
das Bier steht kalt, Kiepchen liegen bereit, db Eva hat eine lange Einkaufsliste bekommen und besseres Wetter ist bestellt. Ihr könnt kommen. Familie Antonmann freut sich auf euch.
Dem aufmerksamen Leser düfte nicht entgangen sein, dass Frau Antonmann den Montagschulvormittag als am wenigsten mögenswert erklärt hat. Und der ist jetzt schon wieder geschafft.
Einmal, nur noch einmal, muss Frau Antonmann vom Putzen schreiben. Vom Fensterputzen. Von nach dem Fensterputzen sauberen Fenstern. Es geschehen wunderliche Dinge.
Eines Morgens beim Frühstück. Der Mittlere steht plötzlich auf, geht zum Küchenfenster und stipst mit dem Zeigefinger dagegen. Es sah so aus, als sei keine Scheibe drin.
Eines Nachmittags beim Bloggen. Frau Antonmann sitzt auf dem Sofa. Rechte Fensterfront geputzt, linke Fensterfront dreckig. Fliegen ditschen gegen die Scheiben. Nur gegen die rechten.
Zwischdurch die Fenster zu putzen ist eine gute Sache, ebenso wie die Brillengläser zu putzen, was mir jedoch wesentlich schneller von der Hand geht, sind halt nur zwei kleine Gläser.
Die Welt ist klar und deutlich.
Der Herr Fallensteller hat etwas sehr verführerisches für mich in seinem Blog eingerichtet. Eine Ausruhecke für Frau Antonmann. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich die gefunden hatte, da ich meist nicht soooo weit runterrolle bei den Artikeln. Aber jetzt…
Herr Fallensteller, ich bin extremst gerührt und froh, dass es nur ein virtuelles Tellerchen ist.
Der Satz Ich freue mich, wenn wir das Wochenende hinter uns haben ist ein ganz böser Satz. Aber leider ist es so.
Ich bin ja relativ schmerzfrei, was Mädchenbiere betrifft, aber auch bei mir ist nach vier Wochen Beckstesten dann doch die Toleranzgrenze erreicht.
Das Gruppenschämen hat kein Ende. Und um euch zu unterstützen, bringe ich noch drei Ichmit17bilder. Schwerpunktmäßig ging es mir bei der Auswahl noch einmal um das Thema Brille. Über die Größe wurde schon gesprochen, nun die Farbe. Ich hatte zunächst eine rote Brille. Die war mir irgendwann zu knallig und ich bekam 2 neue Brillen. Jeweils das gleiche Gestell, einmal in königsblau und einmal in flaschengrün. So konnte ich meine Brille der Kleidung anpassen und ich finde, dass ich damit schon sehr trendig rüberkam.
(Beim Durchblättern der Fotoalben stellte ich übrigens fest, dass auch die Zeit Ichmit14 durchaus bemerkenswert ist. Feste Zahnspange und fettige Haare.)
Manchmal stehen Worte im Raum, schwer wie Blei, unaussprechlich. Die Luft ist heiß und dünn. Die Lippen trocken. Ein großes Rauschen störmt in den Ohren und obwohl es still ist, ist die Welt um einen herum laut und durchdringend.
Manchmal fließen Worte und lassen die vergangene Schwere nur noch erahnen. Man kann atmen, frei und tief. Stimmen erfüllen den Raum. Und Lachen.
Manchmal ist das dazwischen das, was am allerschwersten ist. Der Schritt von da nach da.
Frau Antonmann mit 17
(Ich habe noch ein Foto im Kopf, auf dem die Familienähnlichkeit noch deutlicher wird. Das ließ sich in der Eile jedoch nicht finden. Zumindest mit unserem Brillengeschmack waren wir uns einig.)
Ich musste mir heute auf dem Nachhauseweg ein Maximenue mit Hamburger Royal TS, Pommes und Cola kaufen. Und das grüne Glas für Lotta dazu.
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Das kleine Kind sagt Mir ist schlecht, ich leg’ mich auf’s Sofa. Und da liegt es nun.
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Heute beim Mittagessen (also als die anderen aßen und ich zuschaute, denn ich hatte ja schon lecker im Auto gegessen) sinnierte ich darüber nach, welcher Wochentag mit dem neuen Stundenplan denn der schönste ist. Der Freitag ist toll und das nicht nur, weil er der Freitag ist. Der passt halt einfach. Blöd finde ich den Montag, gefolgt vom Dienstag. Mittwoch und Donnerstag sind einfach zwei Tage.
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Man kann sich einen Trettrecker mit der Post zuschicken lassen. Wenn der Trettrecker dann allerdings nicht zu unserer Zufriedenheit funktioniert, weigert sich die Post das Paket anzunehmen, weil es die zulässigen Höchstmaße überschreitet. Sehr seltsam, das.
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Ins Duplohaus, das ich heute mit Anton gebaut habe, sind zwei Männer eingezogen.
Herr Anton hat ‘nen Knall und zwar, wenn es um meine Haare geht.
Zunächst mal hat der Jungfriseur ganz genaue Vorstellungen, wie ich meine Haare zu tragen habe: Zopf, nur Zopf. Was anderes geht gar nicht. Habe ich mir meine Haare gewaschen und trage offen, dann ist das nur zu dulden, wenn er sich davon überzeugen darf, dass die Haare noch nass sind und gestattet eine ungebändigte Lufttrocknung. Habe ich die Haare hochgesteckt, zeigt sich der junge Herr allerdings nicht mehr so tolerant. Zopf, Mama, mach’ dir einen Zopf. Für Diskussionen ist er dann nicht besonders empfänglich und legt auch schon mal einen Spitzenwutausbruch auf den Küchenfußboden.
Außerdem hat sich der Herr, wenn er auf meinem Arm ist, Zopf schnappen angewöhnt. Das macht er schon seit er sehr klein ist und mit Vorliebe bei Dröseligkeit, Kuschligkeit und Müdigkeit. Dann greift er meinen Zopf, knetet, zieht und dreht. Ritualisiert ist dies beim Zubettbringen, wenn ich das Gutenachtlied singe. Und gerne fordert er auch beim Hinlegen ins Bett ein letztes Zopf schnappen. Woraufhin ich mich nochmals übers Bett beugen muss, damit meine Haare angefasst werden können. Na ja, und wenn ich dann keinen Zopf habe, sondern die Hochsteckvariante, so wie heute, dann können Sie sich vorstellen, was passiert.
Der hat ‘nen Knall.
Bierchen, oder was auch immer, in Reichweite, Füße hoch und den richtigen Sender einschalten
Es ist mir ein Bedürfnis, euch zu sagen: Ich lese euch alle. Täglich.
Auch wenn ich es nicht ansatzweise schaffe, so viel zu kommentieren, wie ich es eigentlich möchte, verpasse ich doch keinen Beitrag.
(Vielleicht sollte ich mir vornehmen, einfach mal so hallo, oder so zu sagen, wenn ich das nächste Mal vorbeikomme. Nur damit ihr’s wisst.)
Frau Antonmann putzt für Frau Ami.
Sollte mich der kurze Satz: jetzt sind alle [gemeint hier: Freunde der Amis] angerufen und keiner will uns sehen in Frau Amis letzter Mail stutzig machen?
Ich freue mich sehr und bin höllisch aufgeregt.
Koppi, Anton und ich fahren zu einer befreundeten Kollegin von mir. Kurz bevor es los geht fragt der Herr Koppi Haben die Kinder, oder so? und ich frage mich, was er wohl mit oder so meint.
Halt mir mal die Ohren zu, ich muss die Spielzeugkiste auskippen.
Morgen, jah jippi juche. Und dann auch noch so arbeitnehmerfreundlich um 21.15 Uhr.
Eine geputzte Küche sieht auch aus wie eine neue Küche.
(Wenn ich dann erst mal angefangen habe mit Putzen, dann bin ich eher der Wennschondennschontyp. So für’s grobe mal etwas hier und etwas da ist db Eva zuständig. Darum sieht es trotz meiner Ichputzenurwennbesuchkommteigenschaft doch immer noch recht zumutbar bei uns aus. Wenn ich aber so einen Putzmotivationsschub bekomme, dann richtig. Dann werden Kaffeemaschinen gereinigt, Dunstabzugshauben auseinander genommen, Schubladen ausgesaugt, ausgemistet, umsortiert, Backöfen geschrubbt. Und wenn dann der Besuch in meine Schubladen schaut, dann wird ihn das fertig machen. Zum Glück kommt der Besuch, wenn er kommt, erst in einer Woche, dann sieht es nicht mehr ganz so geleckt aus. Das wäre mir sonst peinlich. So aber denken die Gäste bestimmt och, das ist ja ordentlich, aber gelebt hier.)
Seit einiger Zeit habe ich beim Eintippen von Texten ständig Buchstabendreher in meinen Wörtern. Ich habe das Gefühl, je länger ich blogge, um so schlimmer wird es. Mein Hirn ist schneller als meine Finger, oder so.
Jeden Text muss ich nach dem ersten Schreiben noch mal glattbügeln. Aber irgendwann, da veröffentliche ich einen mal mit den durchgewirbelten Buchstaben. Dann könnse mal sehen wie schlimm das ist.
Ich bin so eine Bevorbesuchkommthausputzerin. Das ist auch ganz gut so, denn dann habe ich bei allem Alltagsdrumherum wenigstens ab und an mal die Motivation, zu putzen. Und wenn der Besuch kurzfristig absagt, dann ist es nicht ganz so schade, denn dann ist wenigstens das Haus mal wieder sauber.
Ab heute habe ich genau sechs Tage Zeit, den gröbsten Familiendreck zu beseitigen. Und, lieber Besuch, wenn schon, dann erst absagen, wenn ich mit Saubermachen fertig bin. Danke. (Ich fand übrigens diese Aussage sehr amüsant. Ein sauberes Waschbecken ist wie ein neues Waschbecken.)
Und dann sagst du deiner Lehrerin, wenn du zu spät zur Schule kommst Frau Antonmann, entschuldigung, dass ich zu spät bin, aber meine Mutter musste meinem kleinen Bruder noch seine Vitamine geben.
Hä?
Nun hatte db Eva Kontakt mit einer.
Wir haben ein Wespenproblem, im Haus.
Vor einiger Zeit sah ich durch unser Badezimmerveluxdachflächenfenster ständigen Wespenflugverkehr über dem Hausdach. Ein Blick db Evas aus dem Fenster und es war klar, dass die Wespen unter unsere Dachziegel flogen und sich dort wohl ein Nest gebaut hatten. Kurz gesuchmaschint und beruhigt festgestellt, dass die Wespen im Herbst sterben, bzw. die jungen Königinnen das Nest verlassen. Dann sollte es für uns aufs Dach gehen, um das alte Nest zu entfernen.
Blöder, blöder Weise haben sich die possierlichen Tierchen einen Zugang zu unserem Dachboden verschafft und einige sind nun so unklug, statt nach draußen, nach drinnen zu fliegen. Unklug deshalb, weil unser Dachboden zum einen einer frisch geschlüpften Wespe wenig zu bieten hat und zum anderen, weil sie den Weg nicht mehr nach draußen finden. Öffnet man also die Klappe zum Dachboden, fallen einem gleich mehrere tote Wespen entgegen. Viele Wespen fliegen dort oben aber auch noch rum, auf der Suche nach Nahrung und Freiheit. Mit diesen Begehrlichleiten finden sie dann blöder, blöder Weise den Weg in unsere zentrale Lüftungsanlage und landen dadurch in unseren Zimmern.
Und damit ist das Problem nun richtig groß. Allein heute Mittag habe ich 13 mehr oder weniger fitte Wespen aus unserem Schlafzimmer entfernt. Zum Glück scheinen sie bisher hauptsächlich in diesem Raum zu landen und das auch nur tagsüber. Ganz vereinzelt hatten wir Wespen in Lottas und Koppis Zimmer, in Antons zum Glück noch gar keine. Auch zum Glück sind die Viecher sehr träge und schlapp, aber ich find’s trotzdem furchtbar und auch etwas unheimlich.
(Besonders gut machen sich die Wespen übrigens auf unserem OSB-Fußboden, den wir in der oberen Etage in allen Räumen liegen haben.)
Also heute noch mal gesuchmaschint und wieder lesen müssen, dass uns eigentlich nichts anderes übrig bleibt, als zu warten, bis das Nest verlassen ist, um es dann zu entfernen und die Einfluglöcher zu schließen.
Wir sind alle ganz vorsichtig beim Betreten der Zimmer und trotzdem ist heute natürlich das passiert, was passieren musste, Anton ist barfuß auf eine Wespe gelatscht und musste leidvoll erleben, wie schmerzhaft Wespenstiche sind.
Die soll’n hier weg.
Schande, schmeckt die Schokolade aus der Schweiz vom kleinen Brüllen lecker. So was müsste verboten werden.
Es gibt unzählige Stockbrotteigvariationen. Ob süß oder herzhaft, ob mit Backpulver oder Hefe. Wir haben schon einige Rezepte ausprobiert und die Familie hat beschlossen: süß und mit Backpulver. Und deshalb geht unser Familienrezept so:
500g Mehl
80g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
einen guten Schuss Milch und so viel Wasser, bis ein glatter, nicht klebriger Teil entsteht
Kleine Teigportionen zu ca. 1 cm dicken Würstchen rollen und um einen Stock wickeln. Dann geht es bei ausreichender Glut recht schnell, dass der Teig auch innen durch ist. Wichtig, wenn man Stockbrot mit hungrigen Kindern macht.
Wenn man Samstagabend nichts anderes zu tun hat als fernzusehen, dann ist man doch auch gestraft.
(Wer bitteschön denkt sich Geschichten von amokfahrenden Fahrstühlen aus?)
meine lieben Damen, nenne ich mal ein ordentliches Mädchenbierdesign
Danke. Ich bin höchst gespannt.
Eine volle Windel ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was einen erwartet.



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