passives Abseits

24. August 2007

Der Herr Anton ist ein Stehgucker. Er steht und guckt im Spielepark, er steht und guckt im Freibad, er steht und guckt auf dem Abenteuerspielplatz. Und hinterher erzählt er db Eva mit vielen Worten, wie toll es war. Stimmt auch alles, nur, dass der kleine Herr nichts davon aktiv erlebt hat. Er lässt lieber spielen.

8 Responses to “passives Abseits”

  1. Moritz Papa Says:

    Ist doch sehr elternfreundlich, kein Ärger mit fremden Kindern oder Eltern, keine blauen Flecken oder Beulen, wesentlich weniger schmutzige Klamotten ;-)

  2. gudrun Says:

    Schloss Dankern?

  3. Ami Says:

    cool ich dachte nur ben ist so:)

  4. dasmiest Says:

    Kenn’ ich auch. Mit der Zeit wird es weniger, aber die Tendenz bleibt. Ich finde schüchtern aber auch nicht schlimm, war ich selbst auch. (Und ganz ehrlich: so völlig distanzlose Menschen (auch Kinder), die überall sofort hinstürmen und mitmachen und laut sind, die kann ich auch nicht gut leiden).

  5. Frau Antonmann Says:

    gudrun: Nein :)

    dasmiest: So extrem wie in dieser Woche ist mir das bei Anton noch nicht aufgefallen. Er war allerdings auch von unglaublich vielen, für ihn fremden, Menschen umgeben, konnte davon immerhin einige ins Herz schließen, aber im Schwimmbad, auf dem Spielplatz war dann wohl genug mit Ichstürzmichinsgetümmel.

  6. Mama Schwaner Says:

    Ist doch eigentlich praktisch. So musst du euer Spielzeug nicht zusammen halten, weil er es überall verteilt oder zu anderen rennt und deren Sachen nimmt :)

  7. Feuervogel Says:

    Solange er nicht Anweisungen erteilt, wie der Rest der Welt zu spielen hat (ich kenne so ein herziges Kindelein) finde ich Zugucken nicht weiter bedenklich. Immerhin muss er sich alles merken, was er gesehen hat …

  8. Frau Antonmann Says:

    Vielleicht steht er ja nur deshalb so starr da rum, weil er das Gefühl hat, er müsse sich alles merken. Würde er sich bewegen, könnte er ja was verpassen bzw. vergessen.

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