oh, schwere Not

29. April 2007

Anton entdeckt seinen Willen. Soll er auch ruhig, aber leider hat er Schwierigkeiten, seine Wünsche und Bedürfnisse zu koordinieren.

Zur Zeit will er häufig Dinge gleichzeitig, die sich jedoch leider widersprechen und er gerät in große Not, weil er keinen Plan hat, seinem Willen eine Struktur zu geben.

Jetzt, beim dritten Kind, gelingt es mir, diesem Entwicklungsschritt mit relativer Gelassenheit zu begegnen. Ich sehe seine innere Zerrissenheit, seine Hilflosigkeit und bin fasziniert davon, wie er mit sich kämpft, um einen Weg aus seinem Unglück zu finden. Und er schafft es.

(Und wenn nicht, dann gebe ich Anton an db Eva ab und der darf mit relativer Gelassenheit weiterbegegnen.)

4 Responses to “oh, schwere Not”

  1. Ami Says:

    ich fühle mich irgendwie angesprochen: “Zur Zeit will er sie häufig Dinge gleichzeitig, die sich jedoch leider widersprechen und er sie gerät in große Not, weil er sie keinen Plan hat, seinem ihrem Willen eine Struktur zu geben.”

  2. kerstin Says:

    Dann scheint er sie im typischen Trotzalter zu sein. ;-)

  3. Ines Says:

    Herr, wirf Gelassenheit vom Himmel…

    [Brauch ich dafür wirklich noch ein DRITTES Kind? Oh, arme Welt. Ich fürchte, bei mir reichen da nicht mal fünf, um endlich mal gelassener zu werden :-( ]

  4. kerstin Says:

    Ich brauchte dafür definitiv das dritte Kind, denn bei Nr. 2 war Nr. 1 einfach noch zu klein um bei Willensfragen gelassen zu bleiben.

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